Die zehn besten Typo-Tipps

10.10.2013 09:00:00
Auch routinierte Gestalter können von kleinen Tipps profitieren: Zehn Ratschläge für eine bessere Typografie

Gestalter haben viele Abläufe verinnerlicht das gilt erst recht für die Typografie, mit der sie täglich zu tun haben. Dennoch ist es sinnvoll, ab und zu innezuhalten und sich noch einmal daran zu erinnern, welche Feinheiten die Typografie bietet. Diese zehn Tipps kann man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen.

Richtig statt falsch

Falsche Brüche, falsche Kapitälchen, falsche Kursive: Auch aus Zeitmangel oder bei fehlenden Schriftzeichen im Font sollte man nicht auf sie ausweichen. Entweder, man setzt eine Schriftart ein, die die erforderlichen Sonderzeichen mitbringt oder man konstruiert Brüche selbst.

Reduzieren

Viele verschiedene Schriftarten und Schriftgrößen, unterschiedliche Schriftschnitte und Zierelemente: Weniger ist mehr in der Typografie. So gelungen ein Layout auch erscheinen mag, man sollte sich immer fragen, ob wirklich alle Elemente nötig sind. Überflüssiges sollte möglichst vermieden werden.

Abstand halten

Ob zwischen Zeilen, Wörtern oder Buchstaben der richtige Abstand zählt. Ist er zu groß, zerfällt der Text optisch, ist er zu klein, fließen die Buchstaben ineinander und die Lesbarkeit leidet. Der Trend geht zu größeren Zeilenabständen und mehr Luft in der Gestaltung.

Eine Frage der Breite

Wie breit soll ein Textblock sein? Daran scheiden sich regelmäßig die Geister. Auch hier gilt: Läuft der Text zu breit, muss das Auge zu weit springen, um an den Anfang der nächsten Zeile zu gelangen. Ist der Text zu schmal, stört das dauernde Springen den Lesefluss. Eine gute Orientierung bietet ein Richtwert von 45 bis 75 Buchstaben pro Zeile.

Ausgezeichnet!

Soll Text ausgezeichnet werden, so kann man dabei auf Kursive, Kapitälchen oder fette Schriftschnitte zurückgreifen. Unprofessionell wirken dagegen gesperrte und unterstrichene Textteile, genauso wenig sollte man verschiedene Farben oder eine neue Schriftart einsetzen, um Text hervorzuheben.

Blickfänge bilden

Typografie transportiert nicht nur Text, sondern soll auch die Aufmerksamkeit der Leser auf sich ziehen. Das funktioniert am besten, wenn typografische Blickfänge gebildet werden, zum Beispiel über Kontraste wie groß-klein, gerade-kursiv, schmal-breit.

Ausgleichen

Nicht immer sind die voreingestellten oder durch die Schriftart vorgegebenen Abstände zwischen Buchstaben oder Wörtern optimal. Dann empfiehlt es sich, manuell einzugreifen und die Abstände auszugleichen. Ziel sind eine bestmögliche Lesbarkeit und ein ausgeglichener Grauwert.

Insiderwissen sammeln

Grafiker sollten sich selbstverständlich mit Schriften auskennen und ihr Wissen immer wieder erweitern. Nur wer Schriften sicher klassifiziert, viele Fonts kennt und über die aktuellen Trends Bescheid weiß, kann aus dem vollen kreativen Potential schöpfen. Auch bei den Auftraggebern kommt dieses Fachwissen gut an.

Mischen

Zwei oder drei Fonts lassen sich hervorragend in ein- und demselben Dokument mischen wenn man dabei einige Regeln beachtet. Schriften aus der gleichen Gruppe zu mischen empfiehlt sich nicht, weil sie zu ähnlich wirken. Kontraste innerhalb von Schriftschnitt und Schriftgröße wirken dagegen professionell. Serifenlose Schriften passen gut zu solchen mit Serifen, wenn die serifenlosen Fonts nicht zu schmal gewählt werden.

Kurz und gut

Auch mit der Mikrotypografie sollten Layouter sorgsam umgehen, beispielsweise mit Abkürzungen. Es lohnt sich, weniger gängige Abkürzungen im Duden nachzuprüfen. Wichtig: Abkürzungen dürfen nicht getrennt werden und nicht am Satzanfang stehen. Zwischen Abkürzungen gehört ein Viertelgeviert.

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