Die Visitenkarte

12.10.2006 09:00:00
Aushängeschild, Präsentation und Information zugleich, dabei aber auch Erweiterung des Selbst - was gehört auf eine Visitenkarte, was sollte man nicht abdrucken ...

Die Visitenkarte ist im Geschäftsalltag unerlässlich, um Kontaktdaten mit Geschäftspartnern auszutauschen. Dennoch ist, wie der Gründer des Visitenkarten-Museums in Erenheim Pensylvania/USA Ken Erdman sagte, "die Visitenkarte ein bisschen die Erweiterung des Selbst. Es ist, als würde man sich selbst an jemanden anderen weitergeben." Allerdings können längst nicht alle Informationen auf einer Visitenkarte enthalten sein.

Ursprung der Visitenkarte

Auch zu Zeiten ihrer Einführung durfte eine Visitenkarte nur streng nach Etikette beschriftet werden. Früher erhielt nämlich in Adelshäusern der Butler eine Karte mit Informationen über den Gast gereicht. Auf einem silbernen Tablett serviert erhielt so der Hausherr alle wichtigen Eckdaten des Menschen, der ihm eine Aufwartung machen wollte und auf eine Visite vorbeisah - auf der Visitenkarte. Inzwischen wechselte die Visitenkarte ihre rein private Funktion hin zum Geschäftsleben. Dort wird sie zwischen Geschäftspartnern auf Messen und Meetings ausgetauscht, wodurch das Gegenüber nicht nur alle wichtigen Daten seines Gesprächspartners erhält, sondern als Nebeneffekt auch etwas über dessen Funktion/Position erfährt.

Was muss auf die Visitenkarte?

Neben der Position sind aber auch andere Informationen wichtig auf einer Visitenkarte festzuhalten. Es muss ja nicht gleich der gesamte Lebenslauf darauf abgedruckt werden - was aber gehört auf eine Visitenkarte? Die Antwort ist so vielfältig, wie Visitenkarten aussehen können. Einige Branchen benötigen nur den Namen und die Telefonnummer darauf, andere müssen Geschäfts- und Privatkontakte gleichermaßen auf kleinstem Raum unterbringen. Bevor Sie deshalb eine Visitenkarte für einen Kunden oder sich selbst gestalten, sollten Sie darüber nachdenken, wen die Karte ansprechen soll. Eckdaten können sein:

  • Firmenname
  • Logo der Firma
  • eigener Name
  • Berufsbezeichnung/Position
  • Telefon-, Mobil- und Faxnummer
  • Post- und E-Mail-Adresse
  • falls vorhanden Webseite

Weniger von Interesse sind meist Privatanschrift, Chatadressen oder ein Porträtfoto. Sind diese Informationen dennoch gewünscht, finden sie mitunter neben einer Anfahrtsszkizze etc. auf der Rückseite der Karte Platz.

Format

Wie bei den Informationen, die eine Visitenkarte enthält, sind auch die unterschiedlichsten Formate für Visitenkarten erlaubt. Hauptsächlich verwendet wird jedoch aus Gründen der Praktikabilität das Scheckkarten-Format (85 x 54 mm). Diese Größe ist gut aufzubewahren und es werden viele Visitenkarten-Etuis für dieses Format angeboten. Allerdings lässt sich durch Herumspielen mit dem Format auch Aufmerksamkeit beim Gegenüber erregen. Deshalb sind schmalere, hochformatige, klappbare oder runde etc. Formate ebenfalls möglich. Weitere Standardformate sind zudem DIN A 8 (74 x 52 mm), DIN C8 (81 x 57 mm) oder Größen bis zu 91 x 55 mm.

Design

Oft ist das Design einer Visitenkarte bereits von den Richtlinien der Corporate Identity einer Firma vorgegeben. Farben, Logo, Schriftarten und oft auch Anordnung der Informationen ist dann vom CI schon festgelegt. Doch darüber hinaus ist beim Design von Visitenkarten nahezu alles möglich - vorausgesetzt es ist im Anschluss noch lesbar. Deshalb sollten nur wirklich gut lesbare Druckschriften verwendet werden und das Material, auf dem die Visitenkarte gedruckt wird sollte haltbar sein. Bei Papier eignet sich hierzu Naturpapier bzw. Feinstkarton am besten, da dieses nicht nur strapazierfähig ist, sondern auch elegant und seriös wirkt. Neben Papier werden inzwischen aber auch Plastik, Metall, kleine CD-ROMs oder Holz als Ausgangsmaterial für eine Visitenkarte genutzt. Im Visitenkartenmuseum in Erenheim, Pensylvania/USA können die unterschiedlichen Formen, Materialien, Farben und Größen sogar besichtigt werden. Dem Designer bietet sich also eine breite Palette an Gestaltungsmöglichkeiten, aus denen er das Passende heraussuchen kann.

Grundregeln für die Gestaltung

Dennoch sollten Sie einige Grundregeln der Gestaltung beachten, um die Karte nicht schnell wieder unbrauchbar zu machen. So müssen Sie unbedingt darauf achten, dass der Druckbereich der von Ihnen gestalteten Visitenkarte nicht bis zum Rand reicht. Durch den Beschnitt kann es sonst zu Problemen kommen. Lassen Sie einen Rand von mindestens 4 mm bis 5 mm oder nutzen Sie den Beschnitt als Gestaltungselement, beispielsweise bei angeschnittenen Bildern. Packen Sie außerdem nicht zu viel Informationen auf eine Seite. Müssen Sie einmal mehr Daten auf einer Visitenkarte unterbringen, nutzen Sie einfach die Rückseite oder erstellen Sie eine klappbare Karte. Bei dieser gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass die Daten dann bei Aufbewahrung in einem Visitenkarten-Ordner nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind.

Druck

Da Visitenkarten stabil sein müssen, sollten Sie ein Papiergewicht von 180 bis 300 g/qm sowie ein möglichst hochwertiges Papier wählen. Besonders geeignet ist hierbei Feinstkarton und Naturpapiere, da bei ihnen der Abrieb geringer ist und das Material sehr seriös wirkt. Daneben ist der Druck wichtig. Inzwischen gibt es sogar Visitenkartenautomaten. Doch was auf den ersten Blick praktisch wirkt, sieht nicht nur auf den zweiten Blick billig aus. LASERLINE bietet Ihnen deshalb eine günstige und qualitativ hochwertige Alternative mit der Topseller/Specials Visitenkarte Standard oder 4 Seiten an. Daneben können Sie Ihre Visitenkarten bei LASERLINE aber auch ganz individuell im Individual-Druck produzieren. Denn der Einzigartigkeit Ihrer Visitenkarte sollte auch der Herstellungsprozess Rechnung tragen. LASERLINE berät Sie deshalb gerne, welches Produktionsverfahren für Sie das Richtige ist.

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