Die Photoshop-(Hi)Story

16.05.2012 09:00:00
Photoshop feiert Jubiläum: Die Entwicklung der Software begann vor 25 Jahren. Mittlerweile hat sie sich als Standard etabliert.

Die Software Photoshop ist erst 25 Jahre jung und hat doch schon viele Meilensteine hinter sich gelassen. Das Bildbearbeitungsprogramm, 1987 unter dem Namen "Display" erstmals auf dem Markt, hat geschätzte zehn Millionen Nutzer rund um den Globus. "Gründungsväter" von Photoshop, das inzwischen als CS6 bzw. 13. Version, veröffentlicht wurde, sind die Brüder Thomas und John Knoll.

Die Anfänge

Quelle: Adobe

Alles begann mit dem Film "The Abyss": Für diesen Streifen setze John Knoll eine Software ein, die er "Display" nannte. Gemeinsam mit seinem Bruder Thomas Knoll verbesserte er das Programm kontinuierlich. Es wurde schließlich mit einem Scanner der Firma BarneyScan XP unter dem Namen "ImagePro" ausgeliefert. Adobes Art Director Russell Brown erkannte die Möglichkeiten, die in der Software steckten, und schloss mit den Knoll-Brüdern 1988 einen Vertrag. Zwei Jahre später kam die erste offizielle Version von Photoshop auf den Markt. Sie war zunächst nur für Mac verfügbar und diente der Bearbeitung von Bildern, die von einem Scanner erfasst wurden.

Mehr Werkzeuge

Über die Jahre und die Versionsnummern wurde Photoshop immer mächtiger. Seit 1992 gibt es Pfad-Werkzeuge, seit der Version 2.5, die im gleichen Jahr erschien, auch eine Variante für Windows. Ebenen sind seit der Version 3 aus dem Jahr 1994 Teil des Programms. Die Version 5 aus dem Jahr 1998 ermöglichte es erstmals, Text zu bearbeiten. Auch der Internet-Boom schlug sich in Photoshop nieder: Die Neuerungen der Version 5.5 waren vor allem auf das Web ausgerichtet.

Creative Suite

Quelle: Adobe

2003 markierte einen Wendepunkt in der Versionsgeschichte des Programms. Adobe stellte die Versionsbezeichnung auf "CS" für "Creative Suite" um. Seither bündelt das Unternehmen mehrere Programme wie z.B. InDesign und Illustrator in Paketen. Photoshop CS1 brachte erstmals gruppierbare Ebenen und die Unterstützung großer Dateien mit. CS2 aus dem Jahr 2005 konnte rote Augen automatisch korrigieren, CS3, das zwei Jahre später erschien, konnte Bilder dank neuer Algorithmen schneller laden. 2008 kam die Version CS4 auf den Markt, die unter anderem einen besseren Zoom mitbrachte. Seit der Version 5.5 wird Photoshop von der Software ImageReady begleitet, die auf das Internet ausgelegt ist. Inzwischen ist die Version CS6 auf dem Markt und das Interface von Photoshop (wahlweise!) dunkel. Neue Features sind z.B. die neue Weitwinkelkorrektur und verbesserte Autokorrekturen, in die man jetzt endlich auch direkt eingreifen kann. Und das alles dank der Mercury Grafik-Engine deutlich schneller. Eine Testversion gibt es

hier.

Kurioses

Adobe hat intern jeder Photoshop-Version einen Codenamen gegeben. Photoshop 2.0 hieß "Fast Eddy", die Version 4.0 war die "Big Electric Cat". Auf "Venus in Furs" (Version 6) folgten unter anderem die "Red Pill" (Version 10, CS3) und "Stonehenge" (Version 11, CS4). Auch bei Produktpiraten ist das Programm beliebt: Zwei Männer, die die Version CS3 illegal vertrieben, wurden zu einer Strafe von 250.000 US-Dollar verurteilt. Im Jahr 2007 war Photoshop auf Platz 4 der am meisten illegal kopierten Programme. Schätzungsweise 42 Prozent aller Nutzer weltweit haben keine legale Kopie. Photoshop ist in 22 Sprachen erhältlich. Die erste Version von Photoshop war für 895 US-Dollar erhältlich. Heute kostet die eigenständige Vollversion von CS6 999 US-Dollar. Allerdings neigt sich die Zeit der Boxversionen dem Ende zu. Adobe Photoshop Extended gibt es nun auch als Teil der kompletten Creative Cloud zusammen mit InDesign und Co. ab 61,49 € monatlich. Aber wehe Ihr Rechner meldet sich nicht einmal monatlich im Netz bei Adobe zurück. Ein Anforderung, die dann wieder gut zur Absatzüberschrift passt.

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