Die Marke im Web verkörpern

15.04.2010 09:00:00
So überzeugt der Internetauftritt eines Unternehmens als virtuelle Visitenkarte.

Durch Webseiten und Markenwelten im Internet bildet sich im Kopf von Verbrauchern und Kunden ein bestimmtes Bild über ein Unternehmen. Das soll natürlich positiv ausfallen: Dazu muss sich der Nutzer auf den Sites wohlfühlen, Informationen schnell finden und von der Gestaltung angesprochen werden. Nur dann kommt er wieder.

Der erste Eindruck zählt

Quelle: Spiegel Online

Quelle: Spiegel Online Die Startseite eines Internetauftritts ist das Erste, was der Nutzer sieht. Schon jetzt wird sein Urteil maßgeblich geprägt: Übersichtlichkeit, eine gute Navigation und schnell auffindbare Informationen heben die Laune. Hüten sollte man sich dagegen vor zu kleinen Schriften, überfrachteten Sites und undurchsichtigen Seitenstrukturen. Begreift der User nicht sofort, was eine Internetseite will und wie er zu den gewünschten Informationen gelangt, verschwindet er auf Nimmerwiedersehen. Gleiches gilt, wenn der Anwender zu viele Klicks benötigt, um dahin zu kommen, wo er hin will. Zu viele Untermenüs sind lästig und zeitraubend. Dankbar sind User, wenn sie stets erkennen können, in welchem Menüpunkt sie sich gerade befinden.

Farbe, Typo und Co.

Ein absolutes No-Go im Webdesign sind Farben, die nicht zusammenpassen. Sie tun dem Auge genauso weh wie fade Seiten, bei denen man sofort erkennt, dass sich der Betreiber mit der Gestaltung keine Mühe gemacht hat. Es lohnt sich, eigene Farbschemata für das Web zu erarbeiten. Auch die Schriftgestaltung darf man nicht links liegen lassen. Doch die Zahl der Fonts, die sich für das Internet einsetzen lassen, ist begrenzt. Umso wichtiger ist es, dass die Schriftgrößen sorgfältig gewählt werden: Man möchte im Web weder „die Lupe auspacken müssen“ noch von zu großen Buchstaben „angeschrien“ werden. Neben einem Farbmischmasch wirkt auch ein Typochaos mit zu vielen unterschiedlichen Schriften wenig professionell.

Den Nutzer einbeziehen

Quelle: LASERLINE

Im Web ist kein persönliches Gespräch im klassischen Sinne möglich. Der User pickt sich seine Informationen selbst heraus. Umso wichtiger ist es, ihn trotzdem so gut wie möglich in einen Dialog einzubinden: Produkte können innerhalb von 3D-Markenwelten betrachtet werden, Foren und Chats mit Experten laden zum Diskutieren ein, Blogs und Gästebücher zum Kommentieren. Dadurch läuft die Kommunikation auch in die andere Richtung ab, da der User sein Feedback ans Unternehmen zurücksendet. E-Mail-Kontaktmöglichkeiten, ein Formular zur Anforderung von Infomaterial und ähnliche Instrumente sollten sowieso selbstverständlich sein, damit ein Webauftritt keine Einbahnstraße ist!

Gelungene Beispiele

Quelle: Audi

Quelle: Audi Automobilhersteller sind generell weit vorne, was innovative Webseiten betrifft. Bei

Audi und anderen Marken können sich die User ihr Traumauto selbst konfigurieren. Cabrios öffnen per Mausklick ihr virtuelles Verdeck. Auch der Versandhandel lässt sich einiges einfallen: Bei Esprit werden Kleidungsstücke teilweise im Video präsentiert. Witzig und interaktiv ist auch der “Literaturdöner“ des Reclam Verlags, der dafür einen ADC-Preis gewonnen hat. Ebenfalls prämiert: “Einestages“ , die Zeitgeschichten auf Spiegel Online. Das Layout wirkt übersichtlich – und zieht doch schnell in die Storys hinein.

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