Die eigene Visitenkarte im Web

29.07.2010 09:00:00
Nichts gegen T-Online, Web.de und GMX: Aber mit einer eigenen E-Mail-Adresse wirkt der elektronische Schriftverkehr noch professioneller.

Ohne E-Mail-Adresse geht heute nichts mehr – erst recht nicht im Berufsleben von Kreativen. Provider wie T-Online, Web.de und GMX bieten entsprechende Postfächer an – allerdings mit den typischen und wenig aussagekräftigen Endungen á la „gmx.net“. Dabei ist es recht einfach, eine eigene Domain und damit E-Mail-Adressen wie info@meinname.de einzurichten.

Die eigene Domain

Quelle: STRATO AG

Quelle: STRATO AG Bevor man eine eigene E-Mail-Adresse einrichtet, muss man sich zunächst eine Domain zulegen. Das funktioniert über Anbieter wie Strato, United-Domains oder 1&1 und ist kostenpflichtig. Vergleichen lohnt sich, da jeder Provider unterschiedliche Pakete schnürt. Viele Provider bieten die ersten zwölf Monate kostenlos an, danach beginnen die Preise bei rund sechs Euro im Jahr. Möglich ist es auch, eine „.de“-Domain direkt bei der Denic zu registrieren, allerdings ohne Zusatzleistungen. Die Genossenschaft verwaltet alle Domains mit der Endung „.de“. Wurde ein Provider mit der Registrierung einer „de.“-Domain beauftragt, wird sie ebenfalls über die Denic verwaltet. Dort kann man übrigens auch nachschauen, wem eine Webadresse gehört. Theoretisch besteht auch die Möglichkeit eine bereits registrierte Domain dem Besitzer abzukaufen.

Die eigene E-Mail-Adresse

Quelle: STRATO AG

Quelle: STRATO AG Ist die Domain frei und registriert, kann man damit beginnen, sich eigene E-Mail-Adressen zuzulegen. Sie werden über den Provider, bei dem man seine Domain beantragt hat, eingerichtet. Je nach gebuchtem Paket kann man eine oder mehrere verschiedene E-Mail-Adresse anlegen. Über den Provider läuft auch die Verwaltung der E-Mail-Adressen: So ist es beispielsweise möglich, Mails, die bei einer Adresse eingehen, an eine andere weiterzuleiten oder automatische Out-of-Office-Replies einzurichten. Die meisten Anbieter halten Kurzanleitungen dazu bereit.

Vom Provider zum Mailprogramm

Quelle: Sandra Küchler

Quelle: Sandra Küchler Hat man sich eigene E-Mail-Adressen eingerichtet, ist die halbe Miete schon geschafft. Man kann diese E-Mails direkt über den Provider abrufen, wie es auch bei GMX oder Web.de üblich ist. Dazu muss man aber umständlich die Homepage des Betreibers öffnen und die Zugangsdaten eingeben. Es geht auch eleganter! Die Mails lassen sich in Outlook oder jedem anderen Mailprogramm öffnen. Dazu bietet der Provider ebenfalls Anleitungen. Bei Outlook muss man zum Beispiel über „Extras“ in die E-Mail-Konten gehen, dann den Servertyp wählen (meist „POP3“) und anschließend E-Mail-Adresse sowie beim Provider festgelegtes Kennwort eingeben. Des Weiteren muss man die Servereinstellungen für Posteingangs- und Postausgangsserver eintippen, die man ebenfalls beim Provider erhält – zum Beispiel „pop3.strato.de“.

Nicht lange fackeln

Quelle: Andreas Morlok

Jede Domain gibt es weltweit nur einmal – ist die Wunschadresse noch frei, sollte man nicht lange zögern. Gerade der Name ist beispielsweise für Geschäftspartner besonders einprägsam. Sinnvoll ist es auch, Varianten zu registrieren, zum Beispiel mit und ohne Umlaut, mit und ohne Bindestrich. In Deutschland sind „.de“-Domains Standard, man kann jedoch auch auf „.com“ ausweichen. Die österreichische Endung „.at“ und das schweizerische „.ch“ sind deutlich teurer als „.de“ und „.com“! Ebenfalls verbreitet sind „.net“ und „.org“, vor allem für Organisationen. Obwohl man theoretisch jede Domain registrieren kann, darf man Rechte von Dritten nicht verletzen – zum Beispiel durch „www.porsche.de“. Auch das Registrieren eines anderen Namens als das eigenen stellt eine Verletzung des Namensrechts dar.

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