Die besten Tipps zum Webseiten-Hosting

18.06.2015 09:00:00
Wer eine Webseite veröffentlichen möchte, muss den passenden Hosting-Anbieter finden. Diese Ratschläge helfen dabei.

Internet-Pages müssen gehostet werden und zu diesem Hosting gehört ein Anbieter. Die Vielfalt der Angebote ist groß und die Auswahl an Hosting-Firmen riesig. Welchem Hoster soll man vertrauen und was ist dabei zu beachten? Wir nennen die wichtigsten Tipps zum Webseiten-Hosting und zur Wahl des passenden Dienstleisters.

Keine Notlösung wählen

Viele Internet-Provider, die den Zugang zum World Wide Web gewährleisten, bieten ihren Kunden gleichzeitig Webspace an. Anspruchsvolle Webseiten lassen sich so nicht erstellen, auch bei der Wahl der Domain ist man eingeschränkt. Diese Möglichkeit ist nur tauglich für eine erste Visitenkarte im Netz. Gleiches gilt für Gratis-Webspace, der an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Hier wird meistens Werbung geschaltet, was für professionelle Seiten undenkbar ist und auch von Suchmaschinen nicht goutiert wird. Gute, mit viel Aufwand gestaltete Webseiten verlangen nach einem professionellen Hosting und das kostet Geld.

Den Umfang klären

Um den passenden Hosting-Anbieter zu wählen, muss zunächst der Umfang der zu hostenden Internetseite geklärt werden. Wie viele Seiten wird sie haben, welche Funktionen müssen enthalten sein? Geht es nur darum, mit einem kleinen Web-Auftritt im Netz vertreten zu sein, reicht ein Grundpaket. Soll beispielsweise ein Shop erstellt werden, braucht man dafür ein umfangreicheres Bundle. Gute Hoster machen es möglich, dass mit wachsenden Umfängen auf ein anderes Paket aufgerüstet werden kann. Die meisten Anbieter haben Baukästen im Angebot, mit denen sich einfache Webseiten stricken lassen. Professionelle Webdesigner brauchen dagegen die Unterstützung für eigene Codes.

Alles auf dem aktuellen Stand?

Bei der Wahl eines Hosting-Anbieters sollte man darauf achten, dass PHP und MySQL auf dem aktuellen Stand und alle Updates eingebunden werden. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Module und fertige Skript-Bibliotheken. Wer Microsoft.net und ASP.net nutzen möchte, muss einen Hoster finden, der mit der Microsoft-Plattform arbeitet. Die meisten Anbieter setzen auf PHP und MySQL genauer hinschauen und nachfragen lohnt sich.

Angebote vergleichen

Viele Pakete ähneln sich, dennoch sollte man den Angebotsumfang sorgfältig vergleichen. Wie viele E-Mail-Adressen sind inklusive, wie viele Domains, wie viel Webspace? Sind FTP-Zugänge und Apps mit dabei? Ist der Traffic unlimitiert, welche Endungen dürfen die Domains haben? Große Anbieter haben Vergleichstabellen auf ihren Seiten veröffentlicht, auf denen der Leistungsumfang schnell ersichtlich ist. Sobald man den geeigneten Funktionsumfang für das eigene Projekt gefunden hat, kann man ihn bei unterschiedlichen Hosting-Anbietern vergleichen.

Nicht am falschen Ende sparen

Web-Hosting ist über die Jahre immer günstiger geworden, schon für kleine Beträge kann man heute Webseiten live schalten lassen. Dennoch ist es sinnvoll, im Zweifel lieber ein größeres Paket zu buchen. Manche Anbieter inkludieren dann ein Guthaben für Suchmaschinen-Anzeigen, umfangreiche Analyse-Tools oder weitere Features, die durchaus nützlich sind.

Tempo machen

Für Webseiten ist es essentiell, wie schnell sie laufen. Je mehr Traffic auf einem Server herrscht, desto langsamer kann der Zugriff sein. Man kann bei den Anbietern nachfragen, wie viele Kunden sich im Rahmen von Shared Hosting einen Server teilen, um die Angebote noch besser vergleichen zu können. Um keine unangenehme Überraschung zu erleben, sollte der Traffic immer unlimitiert gebucht werden. Eine andere Variante ist das Dedicated Hosting: Dabei hat man tatsächlich einen Server ganz für sich allein. Unterschiede gibt es zudem zwischen Root Server, für deren Wartung man selbst zuständig ist und Managed Server mit der Unterstützung durch den Hoster.

Backups nicht vergessen

Ein ganz wesentlicher Punkt im Hosting von professionellen Pages sind Backups. Gerade wenn Datenbanken Teil der Webseite sind, ist es unerlässlich, deren Inhalte regelmäßig zu sichern. Inhalte wie Kommentare oder Eingaben in ein Kontakt-Formular werden so vor Verlust geschützt. Hat man solche Elemente auf seiner Seite, sollte man bei der Wahl des Hosting-Dienstleisters auf das eingeschlossene Backup achten. Wichtig ist dabei auch der Turnus des Backups, damit wirklich alle Inhalte gesichert werden.

Bedienerfreundlichkeit einbeziehen

Quelle: GG-Berlin/ Pixelio.de
Bei umfangreichen Webseiten muss oft mit der Verwaltungs-Plattform des Hosting-Dienstleisters gearbeitet werden, dann kommt es auf die Bedienerfreundlichkeit an. Es lohnt sich, auszuprobieren, welche Anbieter besonders einfach und intuitiv zu nutzende Zugänge haben. Die wichtigsten Funktionen und Einstellungen sollten rasch zu finden sein, die Bedienung leicht von der Hand gehen.

 

 

An Probleme denken

Nicht immer funktioniert alles reibungslos, manchmal hat man schlicht Erklärungsbedarf. Wie leicht lässt sich in so einem Fall der Hosting-Anbieter erreichen und wie sieht der Support aus? Steht er rund um die Uhr zur Verfügung? Auch das können Fragen sein, die für die Auswahl des richtigen Dienstleisters wichtig sind. Wer erst ewig in einer Hotline hängt oder am Wochenende gar keine Unterstützung erwarten kann, hat im Falle von Schwierigkeiten plötzlich ein noch größeres Problem. Gerade beim Support kann man Kollegen oder Bekannte nach eigenen Erfahrungen fragen.

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