Der Weg zur Farbtreue mit Adobe

30.06.2011 09:00:00
Beim Einsatz der Creative Suite von Adobe kann man ein ICC-gestütztes Farbmanagement nutzen und so die gewünschte Farbausgabe erzielen.

Drei Grundsteine legen das Fundament für ein zuverlässiges Farbmanagement-System: ein Farbmanagement-Modul, entsprechende Profile und die Unterstützung durch die Software-Anwendungen. Adobes Creative Suite setzt auf den internationalen ICC-Standard des International Color Consortium, in dem der Hersteller auch Mitglied ist.

Das Farbmanagement-Modul

Quelle: Adobe

Herzstück eines funktionierenden Farbmanagements ist das Farbmanagement-Modul, das auch als CMM (Color Management Module) bezeichnet wird. Es setzt einen geräteunabhängigen Farbraum als Basis ein, der zwischen den geräteabhängigen Farbräumen, beispielsweise von Bildschirm und Druckmaschine, „vermittelt“. Viele Softwareprogramme haben integrierte Farbmanagement-Engines, darunter auch die einzelnen Anwendungen der Creative Suite von Adobe.

Profile

Die Farbausgabe der einzelnen Geräte im Workflow wird in Profilen beschrieben. Mit diesen ICC-Profilen arbeitet die Farbmanagement-Engine. Viele Geräte bringen von Haus aus entsprechende Profile mit. Exakter ist es jedoch, die Profile selbst zu bestimmen. Das geht mit speziellen Programmen, die auf die Profilerstellung ausgerichtet sind. Vor der Erzeugung eines Profils muss das Gerät kalibriert werden. Man unterscheidet zwischen Ein- und Ausgabeprofilen: Eingabegeräteprofile umfassen beispielsweise Scanner und Digitalkameras. Ausgabegeräteprofile braucht man für Proofsysteme und Druckmaschinen.

Unterstützung durch die Anwendungen

Die Programme, mit denen Dateien für den Druck erstellt werden, müssen das ICC-basierte Farbmanagement ebenfalls unterstützen. Bei Adobe klappt das seit der Version Photoshop 5.0. Meistens werden die Farbmanagement-Profile gleich am richtigen Ort gespeichert. Ist das nicht der Fall, kann man das manuell erledigen. Unter Windows kopiert man sie in den Ordner „C:\Windows\System32\Spool\Drivers\Color“. Ebenfalls hilfreich ist die Windows-Farbverwaltung, die in der Systemsteuerung zuhause ist. Mit ihr lassen sich installierte Profile anzeigen. Das Betriebssystem Mac OS X greift auf den Ordner „Library\Colorsync\Profiles“ zurück.

Farbmanagement mit Photoshop CS5

Quelle: Sandra Küchler

Ein eigenes Dialogfeld steuert in Adobes Photoshop CS5 die Farbmanagement-Funktionen. Es ist zu finden unter „Bearbeiten“ und „Farbeinstellungen“. Man sollte hier die Schaltfläche „mehr Optionen“ aktivieren. In vier Bereichen stellt man anschließend Arbeitsfarbräume, Farbmanagement-Richtlinien, Konvertierungsoptionen und weitere Optionen ein. Das Programm bringt außerdem eine Reihe von Voreinstellungen mit, die ganz oben unter „Einstellungen“ auswählbar sind. Eigene Einstellungen lassen sich ebenso abspeichern und erneut aufrufen.

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