Der schnelle Datenaustausch: Praktische Tools und Tipps für Mobile und PC

03.08.2017 09:00:00
Wir tauschen immer mehr Daten untereinander aus. Ob Bilder oder Texte – vieles funktioniert direkt per Mail. Große Datenmengen aber lassen sich nicht so einfach teilen. Hier helfen verschiedene Dienste und Programme weiter.

Der Datenaustausch war früher schwieriger als heute. Heute kann nahezu jedes Mail-Postfach sowohl bis zu 20 MB versenden, als auch empfangen. Noch einfacher aber geht es beispielsweise auf Apples Mobilgeräten: Auf jedem iPhone oder iPad gibt es die praktische Teilen-Taste, die Inhalte direkt überträgt. Hinter dem Symbol mit dem Pfeil nach oben innerhalb eines Rechtecks werden alle Apps angezeigt, über die sich Inhalte mit anderen Geräten und Nutzern teilen lassen.

Neben den typischen Apps wie WhatsApp oder Mail gehören dazu auch der Drucker oder Cloud-Dienste. Was aufgrund des Platzes nicht dargestellt werden kann, ist ganz rechts unter „Mehr“ zu finden. Dort können weitere benötigte Apps ausgewählt werden, damit sie im Teilen-Menü sichtbar sind.

Apples Speicherdienst iCloud

In Apples eigenem Cloud-Dienst iCloud können Daten nicht nur abgelegt, sondern auch mit anderen geteilt werden – bis zu 5 GB sind kostenlos, alles darüber hinaus wird berechnet.
Quelle: Apple
Ebenso komfortabel wie die Mobilgeräte ist Apples eigener Cloud-Dienst iCloud, in dem Daten nicht nur abgelegt, sondern auch mit anderen geteilt werden können. Bis zu 5 GB sind hier kostenlos, alle größeren Datenvolumen kosten monatlich ab 99 Cent. Nahezu alle Apps von Apple bedienen sich der iCloud-Freigabe. Aus Fotos heraus können beispielsweise Bilder direkt in die iCloud geschickt und so anderen zugänglich gemacht werden.

Dazu muss man nur in der Fotos-App rechts oben „Auswählen“ antippen und dann alle Bilder, die geteilt werden sollen, auswählen. Über die Teilen-Taste links unten auf dem iPhone oder iPad oder im Menü auf dem Mac können die Inhalte dann über Posten in die iCloud gegeben werden. Ist alles hochgeladen, kann auch eine Einladung zum Ordner verschickt werden. Alternativ lassen sich über den Menüpunkt „Geteilt“ Personen hinzufügen, die auf die Inhalte zugreifen dürfen. Wenn die „Öffentliche Webseite“ aktiviert wird, können sogar Windows-Nutzer über einen Webseiten-Link auf die Galerie zugreifen.

Apples AirDrop für lokalen Austausch

Für den Austausch von Dateien zwischen zwei lokalen Geräten bietet Apple AirDrop an, was ohne WLAN und ohne Internetverbindung funktioniert.
Quelle: Apple
Für den Austausch von Dateien zwischen zwei beieinander stehenden Geräten bietet Apple AirDrop an. Dazu braucht es kein WLAN und auch kein Internet: iPhone, iPad und Mac kommunizieren direkt durch eine Kombination aus hauseigenem WLAN und Bluetooth. Meist bietet eine App unter iOS oder macOS (ab 2012, OS X Yosemite) AirDrop automatisch an, wenn man auf „Teilen“ geht.

Ist das nicht der Fall, muss AirDrop aktiviert werden, indem man auf dem Mobilgerät durch einen Wisch nach oben das Kontrollzentrum öffnet und auf „AirDrop“ und „Jeden“ tippt. Am Mac wird AirDrop im Finder-Menü unter „Gehe zu“ aktiviert. Dann wird AirDrop zu einem eigenen Ordner, in den sich leicht Inhalte ziehen lassen.

Für alle: GoogleDrive, Dropbox und Co.

Google Drive wird viel und gerne als ausgelagerte Festplatte genutzt, aber auch zur Datenbearbeitung mit mehreren Bearbeitern.
Quelle: Google Drive
Arbeitet man lieber am PC oder nennt ein Android-Smartphone sein eigen, gibt es zahlreiche Anwendungen, über die Daten ausgetauscht werden können. Zur Auswahl stehen dabei viele Alternativen, die sich in ihren Preisen und ihren Angeboten nicht viel nehmen. Auch in der Funktionalität sind sich alle inzwischen sehr ähnlich.

Zu den beliebtesten Cloud-Diensten zählt etwa Dropbox, die allerdings bei Datenmengen über 2 GB jährlich 99 Euro kostet. Dann kann man allerdings über 1000 GB verfügen.

Auch das kostenlose Google Drive wird viel und gerne als ausgelagerte Festplatte und zum Datenaustausch genutzt. Hier sind 15 GB kostenlos, danach kostet es ab 2,22 Euro im Monat.

Wer gerne Office-Anwendungen im Team nutzt, der sollte sich Microsoft OneDrive ansehen. Wie Dropbox verfügt es über eine App auf Mobilgeräten und bietet wie GoogleDrive 15 GB freien Speicherplatz. Für 10 Euro monatlich kann man außerdem das komplette Office-Paket mit Word, Power Point und Excel für bis zu fünf Personen im Haushalt dazubuchen.

Sehr professionell ist auch OwnCloud, für das man allerdings einen eigenen Server haben muss, auf den die Software installiert wird. Es reicht aber auch ein eigener Webspace. Sind diese Dienste auf dem Mac oder PC einmal installiert, lassen sich Daten so einfach hin- und herschieben, wie man es von der eigenen Festplatte gewohnt ist. Mitunter muss aber ein eigenes Programm auf dem Rechner installiert werden, damit alles sichtbar ist.

Per Webbrowser teilen: WeTransfer

Bis zu 2 GB mit einer Datenübertragung lassen sich kostenlos mit WeTransfer verschicken – inklusive einer kleinen Nachricht vom Absender.
Quelle: WeTransfer
Will man sich nicht die Mühe machen, eigene Programme oder Dienste zu installieren, ist WeTransfer eine günstige und gute Alternative. Ohne Anmeldung lassen sich über diese Webseite bis zu 2 GB Daten auf einmal versenden. Dazu muss nur die Webseite geöffnet, der Empfänger angegeben und die zu übertragenden Daten auf das Browserfenster gezogen werden. Nun erhält der Empfänger einen Link, unter dem er die Daten bis zu sieben Tage herunterladen kann. Mobil kann man dazu auch eine WeTransfer-App oder direkt den Browser verwenden. Unser Tipp: Will WeTransfer einen direkt zur App leiten, kann man einfach auf die Teilen-Taste am iPhone tippen und die Desktop-Site anfordern.

 

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