Der optimale Wortabstand

25.09.2008 09:00:00
Der Abstand zwischen den Wörtern spielt eine große Rolle bei der Lesbarkeit von Texten. Zu wenig & zu viel Abstand ist für das Auge des Lesers schwierig zu erfassen.

Der Abstand zwischen zwei Wörtern wird auch als Leerzeichen oder Wortzwischenraum bezeichnet. Ein zu großer Abstand lässt den Text optisch auseinander fallen und der Leser hat es schwer, die Zusammenhänge nachvollziehen zu können. Bei einem zu geringen Abstand passiert das Gegenteil: Der Text verschwimmt und wird schwer zu entziffern.

Wortabstand im Schriftdesign

Jeder Schriftdesigner gibt seiner Schrift auch einen Wortabstand mit. Meist ist das ein Drittelgeviert. Je nach Schriftart und Form variiert diese Größe jedoch. Daher gibt es noch ein weiteres Maß: Der Wortzwischenraum sollte ungefähr der Punze, also dem Innenraum, beim Buchstaben „n“ der jeweiligen Schrift entsprechen. Diese Angabe ist vor allem bei besonders weiten oder engen Schriftweiten nützlich. Auch fette und dünne Schriften werden so ausgeglichen: Bei fetten Schriften ist die Strichstärke dick, der Innenraum wird also kleiner. Der Wortabstand wird schmaler – dies passt am besten zu fetten Schriftschnitten. Umgekehrt gilt das gleiche für dünne Schnitte: Hier wirkt ein größerer Abstand besser.

Ausrichtung des Textes

Bei links- oder rechtsbündigem Text sowie reinem Flattersatz wird der in der Schrift vorgegebene Wortabstand ebenfalls verwendet. Nur der Blocksatz bildet eine Ausnahme: Hier werden die Wörter in einer Zeile so gestreckt, dass sie den kompletten Platz ausfüllen. Daher kann auch der Wortzwischenraum stark variieren. Hier empfiehlt es sich, bei Bedarf den Zeichenabstand leicht zu verändern, damit große Löcher beziehungsweise Leerzeichen vermieden werden.

Den Wortabstand selbst anpassen

Obwohl die Typografen und Schriftgestalter den Wortabstand ihrer Fonts genau ermitteln, passt er nicht immer automatisch optimal. Hier sollte der Grafiker manuell eingreifen. Bei großen Schriftgraden empfiehlt es sich zum Beispiel, den Wortabstand zu verkleinern. Das ist vor allem bei Überschriften wichtig. Ein Augenmerk sollte der Layouter auch darauf lenken, mit welchem Buchstaben ein Wort aufhört und das nächste beginnt. Ein „H“ das auf ein „I“ folgt, braucht einen größeren Zwischenraum als die Kombination „T“ und „L“.

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