Das sollte eine Mahnung sein

23.10.2014 09:00:00
Um Abmahnungen zu vermeiden, müssen Selbstständige im Netz einiges beachten. Wir sagen, was..

Ohne eigene Webseite kommt heute kaum noch ein Unternehmer oder Selbstständiger aus erst recht nicht, wenn er in einem kreativen Beruf tätig ist. Dann gilt die Internetpräsenz als erste Visitenkarte für die eigenen Leistungen. Kreative müssen ihre Seiten jedoch nicht nur gut gestalten, sondern auch für Rechtssicherheit sorgen.

Pflichten

Quelle: Thorben Wengert/ Pixelio.de

Quelle: Thorben Wengert/
Pixelio.de Jede Webseite muss eine korrekte Anbieterkennzeichnung umfassen. Dazu zählt das Impressum. Welche Angaben im Einzelfall gemacht werden müssen, kann man

hier nachlesen. Bereits im Vorfeld muss zudem das Urheberrecht von verwendeten Bildern, Texten und anderen Elementen geklärt werden. Grundsätzlich ist man auf der sicheren Seite, wenn man eigene Fotos oder Inhalte verwendet und sie nicht kopiert. Bei eigenen Bildern sollte man zudem das Einverständnis zur Verwendung von allen Personen, die darauf zu sehen sind, einholen. Selbst wenn man als Referenzen eigene Projekte für Kunden auf die Webseite stellt, sollte der jeweilige Auftraggeber gefragt werden und sein Okay geben.

Datenschutz und Cookies

Seriöse Webseitenbetreiber setzen sich mit dem Datenschutz auseinander und informieren darüber, wie sie ihn handhaben. Personenbezogene Daten dürfen nur mit der Zustimmung des Anwenders gesammelt werden. Zudem müssen die so erhobenen Daten vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden. Mithilfe von Cookies dürfen ebenfalls nur anonymisierte Daten erhoben werden, die sich keinem bestimmten Nutzer zuordnen lassen. Das bedeutet, dass der Anwender seine Zustimmung zum Erhalt von Werbepost eben auch elektronischer per Newsletter geben muss. Werden Cookies verwendet, muss dem Websurfer dies mitgeteilt werden. Achtung: Bei der Erhebung von personenbezogenen Daten muss das Unternehmen auf Anfrage mitteilen können, in welcher Form sie verwendet worden sind.

Soziale Netzwerke

Über Plug-ins lassen sich Webseiten mit Social Media-Plattformen wie Facebook, Google+ oder Twitter vernetzen. Auch das ist nicht unproblematisch. Klickt der Nutzer Gefällt mir an, wird dieser Klick durch Facebook oder eine andere Seite protokolliert was dort mit diesen Daten geschieht, liegt nicht mehr im Handlungsspielraum des Seitenbetreibers. Man sollte den Nutzer daher zumindest darüber informieren, was ein Klick auf den entsprechenden Button auslöst. Selbst wenn der Anwender nicht auf die Schaltfläche klickt, trackt der Social Media-Betreiber den Besuch auf der Seite. Deshalb sollte man mit diesen Einbindungen sorgsam umgehen.

Markenrecht

Das Markenrecht ist ein weiteres Thema im Internet. Logos, Firmennamen aber auch Domainnamen sind davon betroffen. Berechtigte Markeninhaber können zum Beispiel von einem unberechtigten Domainbetreiber die Übertragung der Domain verlangen, sofern sie für geschützte Marken und Waren verwendet wird. Letzten Endes handelt es sich dabei immer um Einzelfallentscheidungen man tut jedoch gut daran, beim Wählen von Firmenname, Logo oder Domainname kein anderes Unternehmen mit einem ähnlichen Namen oder einer ähnlichen Bildmarke herauszufordern. Auf Nummer Sicher gehen Webseitenbetreiber, wenn sie ihre Pages prüfen lassen. Sehr hilfreich sind auch Bücher, zum Beispiel der Titel Recht für Grafiker und Webdesigner aus dem Verlag Galileo Design.

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