Das gewisse Extra

09.06.2011 09:00:00
Drucksachen lassen sich auf vielfältige Weise veredeln und dadurch aufwerten. Jede Variante bietet dabei ganz eigene Vorteile und Blickfänger.

Bei Drucksachen, die hochwertig wirken und aus der Masse herausstechen sollen, bieten sich Veredelungsoptionen an. Lackieren, Cellophanieren, Stanzen, Prägen: Die Auswahl ist groß. Veredelungen sorgen außerdem für einen höheren Schutz des Druckprodukts, beispielsweise gegen Kratzer oder Verschmutzungen.

Lack ist nicht gleich Lack


Quelle: LASERLINE Lacke schaffen glänzende oder matte Effekte und das vollflächig oder partiell. Dadurch wirken Drucksachen besonders edel – beispielsweise bei Imagebroschüren oder Prospekten, die hochwertige Produkte präsentieren. Der Kreativität sind wenig Grenzen gesetzt. Denkbar ist es zum Beispiel, bei einer Uhr nur das Ziffernblatt mit partiellem UV-Glanzlack glänzen zu lassen oder ein neues Auto vom Hintergrund einer Broschüre abzuheben. Bei vollflächig aufgebrachtem UV-Glanzlack verschmutzen die Seiten nicht so leicht. Daher eignen sich Lacke auch für Drucksachen, die über ein normales Maß hinaus beansprucht werden.

Aufbruch in die dritte Dimension

Faszinierende Effekte lassen sich mit 3D-Lack umsetzen. Er ist eine der jüngsten Spielarten in der Druckveredelung. Die lackierten Elemente heben sich haptisch von der Oberfläche ab und können mit den Fingerspitzen erfühlt werden. Regentropfen können damit nicht nur gesehen, sondern auch gespürt werden, Oberflächenstrukturen lassen sich imitieren oder Schriftzüge mit dem Tastsinn erleben: Der Leser wird zum „Erfühler“ einer Broschüre oder eines Mailings.

Safety first!

Soll ein Produkt nicht nur veredelt, sondern auch vor Feuchtigkeit, Kratzern und stärkerer Verschmutzung geschützt werden, so empfiehlt sich das Cellophanieren. Hier wird per Laminator eine Folie aufgebracht. Speisekarten erhalten dadurch beispielsweise einen besonderen Schutz. Er ist höher als beim Lackauftrag – vor allem, wenn man kratzfeste Folien verwendet, die widerstandsfähig gegen Kratzer und andere Belastungen sind. Je nach Druckprodukt werden die Folien ein- oder beidseitig auf den Bedruckstoff aufgebracht.

Schneiden und Stanzen


Quelle: LASERLINE Beim Schneiden kommen gerade Linien zum Einsatz, beim Stanzen auch andere Formen: abgerundete Multicards und Mousepads erhalten beispielsweise so ihr individuelles Finishing. Etiketten werden in der gewünschten Form, zum Beispiel rund oder oval, angestanzt. Per Stanze umsetzen lassen sich darüber hinaus Fenster oder Schlitze für Visitenkarten in Präsentationsmappen. Das reine Schneiden bringt die Drucksachen dagegen auf das richtige Format. Eine weitere Variante ist das Prägen, bei dem eine Form nicht ausgeschnitten, sondern in den Bedruckstoff „eingedrückt“ wird.

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