Cinemagraphs - neuer Werbetrend

05.06.2014 09:00:00
Cinemagraphs sorgen für überraschende Bewegungseffekte und sind beliebt in der Werbung.

Auch in unseren hektischen Zeiten geht von der Bewegung an sich eine besondere Faszination aus. Besonders dann, wenn man nicht mit ihr rechnet. Wenn auf einem an sich statischen Webseitenfoto plötzlich etwas zupft oder zuckt, ist die Aufmerksamkeit des Betrachters schon gewonnen. Aber wie geht das ohne Video-Button? Cinemagraphen oder Cinemagramme sind die Lösung, wenn sich nur Teilbereiche eines Bildes in Schwingung setzen sollen.

Bewegung historisch

Quelle: Citroen

In der Bildgeschichte lernten die Bilder zuerst stehen. Die Fotografie wurde offiziell 1839 erfunden. Aber mit Papierbildern und Negativen, Glas- und Metallplatten war an bewegte Abläufe noch nicht zu denken. Erst der Film als Bildträger erlaubte den Film. Mit den Zelloidstreifen und ihrer Perforation ließen sich viele kleine Bilder schnell hintereinander auf eine Leinwand projizieren. Ganz großes Kino eben. Die Fotografie zweigte sich davon erst einmal nur den Kleinbildfilm ab, dessen Bildgröße heute Karriere zum Vollformat gemacht hat. Aus der Projektion stammen auch die ersten Teilbewegungungen im Fotoeinsatz. Mit mehreren Diaprojektoren und Überblendtechnik konnte man in einer Audiovisionsschau mehrere Dias hintereinander zeigen, bei denen sich nur Teilbereiche änderten und so Bewegungen darstellbar machten.

Bewegung heute

Cinemagramme gehen so ähnlich vor. Sie gehen allerdings nicht vom Standbild aus, sondern von kurzen Videosequenzen. Da nahezu jede moderne System- oder Spiegelreflexkamera über eine Videofunktion verfügt, lässt sich das auch mit dem normalen Equipment produzieren. Allerdings sollte möglichst ein Stativ verwendet werden, damit die Bewegung nur im Motiv und nicht in der Kamera stattfindet. Besonderes Stilmittel beim Cinemagraphieren ist meist eine selektive Bewegung, d.h. große Teile des Bildes stehen still, so dass die Bewegung noch viel überraschender wirkt.

Bewegung beliebt

Wenn man sich einmal warm geguckt hat in der cinemagraphischen Welt, dann lassen sich leicht bestimmte Trends ausmachen. In der Modefotografie sind die Effekte besonders beliebt. Das muss wohl an den zahlreich vorhandenen Windmaschinen in den Studios dieser Welt liegen. Ständig weht ein Haar oder flattert ein Kleid, was der Darstellung der Materialität ja durchaus dienlich ist der Originalität dagegen schon weniger. Grundsätzlich eignen sich Bewegungen dann besonders gut, wenn sie als Endlosschleife funktionieren und nicht nur in einer Richtung ablaufen. Auf los gehts loop.

Cinemagraphs erstellen

Aber wie lässt sich die Bewegung nun erzeugen? Es gibt spezielle Programme wie Flixel Cinemagraph Pro, die für nichts anderes da sind und so eine recht intuitive Bedienung ermöglichen (jedoch mindestens Mac OS 10.9 erfordern). Aber man kann die GIF-Erstellung auch mit Photoshop erledigen. Dazu wird das Video importiert und jedes einzelne Bild als eigene Ebene geladen. Mit Hilfe einer Maske wird dann der Bereich selektiert, der später im Bild beweglich dargestellt wird. Dann muss man nur noch die Auswahlmaske auf die anderen Videoframes übertragen und schon bewegt sich nur der maskierte Bereich, während die starren Elemente immer noch vom Bild 1 sichtbar leiben. Noch fürs Web als GIF exportieren und fertig.

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