Buchstabe für Buchstabe

23.06.2011 09:00:00
Webbrowser stellen Schriften mitunter unterschiedlich dar. Damit das nicht passiert, kann man die Fonts per Style Sheets in die Seiten einbinden. So funktioniert’s

Schriften im Internet können tückisch sein: Nicht jeder Webbrowser kann alle Fonts darstellen – vor allem nicht auf die gleiche Weise oder bei mobilen Endgeräten. Damit eine Schrift so bleibt, wie sie ursprünglich aussieht, bindet man sie mit Hilfe von Style Sheets in die Webseite ein. Dabei helfen Dienste wie Google Font API oder Typekit.

Google Font API

Quelle: Google Font API

Der Dienst

Google Font API bindet Schriften in Webseiten ein. Der Anwender wird durch die nötigen Schritte geleitet – derzeit jedoch leider nur auf Englisch. Die Google Font Directory listet Schriften auf, die ausgewählt werden können; darunter zum Beispiel die Crimson Text oder die Nobile. Klickt man auf die gewünschte Schrift, so wird ein HTML-Code angezeigt, dabei können auch unterschiedliche Schriftschnitte ausgewählt werden. Der angezeigte HTML-Code wird dann in die erste Head-Zeile des Codes der Webseite eingebettet – er gilt nun für die gesamte Internetpage. Natürlich ist es auch möglich, unterschiedliche Schriftarten für verschiedene Bereiche zu verwenden.

Google WebFontLoader

Quelle: Google WebFontLoader

Noch weiter als der Dienst Google Font API geht der

Google WebFontLoader. Dabei handelt es sich um eine Schriftbibliothek, die auf Javascript basiert. Bei der Entwicklung war neben Google auch Typekit beteiligt. Man kann hier unter Schriften von verschiedenen Herstellern wählen. Der WebFontLoader erfordert jedoch Kenntnisse in Javascript, um vernünftig genutzt werden zu können. Eine Anleitung steht im Web zur Verfügung, sie kann derzeit aber ebenfalls nur in englischer Sprache abgerufen werden.

Typekit

Quelle: Typekit

Auch über

Typekit können Schriften problemlos mit Hilfe von Javascript in Webseiten eingebunden werden. Zunächst muss man sich bei dem Dienst registrieren – auch diese Seite spricht derzeit nur Englisch. Über „Browse Fonts“ kann man dann nach der gewünschten Schriftart suchen. Eine Vorschau zeigt an, wie der ausgewählte Font in verschiedenen Browsern dargestellt wird. Anschließend wird der entsprechende Code für die Webseite erstellt. Der Javascript-Code wird dann in den Quellcode der Webseite übertragen.

Was kostet das Ganze?

Die Google-Dienste sind kostenlos – man trägt in das Feld „Payment“ einfach die Zahl „0“ ein. Wer für das Projekt spenden möchte, beispielsweise, damit die Schriftbibliothek wachsen kann, der kann einen Zahlbetrag angeben. Die Spende geht an die Schriftgestalter. Bei Typekit kommt es darauf an, wie oft die Webseite im Monat abgerufen wird, auf der die Schrift eingebunden wird. Bis zu 25.000 Pageviews sind kostenlos, allerdings wird dann ein Typekit-Badge eingebunden und es können nur zwei Schriften pro Seite verwendet werden. Darüber hinaus gibt es mehrere Preismodelle. Vollen Zugang zur Schriftbibliothek und die Freischaltung für 500.000 Pageviews im Monat gibt es beispielsweise für 49,95 US-Dollar im Jahr.

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