Bilderpaare und Bilderserien

29.05.2008 09:00:00
Ein Foto wirkt für sich allein, mit mehreren Bildern können dagegen ganze Geschichten und Reportagen erzählt werden: Ein Überblick über Bilderpaare und Bilderserien.

Ein einzelnes Foto fängt eine Stimmung ein, einen Augenblick, einen ganz bestimmten Moment. Mit einer Bilderserie können dagegen ganze Abläufe und wechselnde Atmosphären festgehalten werden. Darüber hinaus können unterschiedliche Motive in einer Bilderreihe zu einer neuen, Motiv überspannenden Aussage zusammengefasst werden.

Bilderpaare

Werden zwei Bilder zusammen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt, so gibt es für deren Platzierung mehrere Möglichkeiten: Zwei Fotos nebeneinander suggerieren, dass beide die gleiche Aussagekraft haben und zu gleichen Teilen zur Bildwirkung beitragen. Ähnliches gilt für untereinander platzierte Motive. Wird ein Bild jedoch kleiner präsentiert und beispielsweise in einer Ecke des größeren abgebildet, so kann dadurch ein besonderes Detail hervorgehoben werden. Schon beim Fotografieren sollte darauf geachtet werden, dass beide Bilder zusammen mehr aussagen als die Motive für sich genommen. Deshalb ist es hilfreich, von Anfang an eine klare Gundaussage des Bildpaares zu entwickeln.

Drei Bilder

Eine Serie aus drei Bildern wird auch als Triptychon bezeichnet. „Triptychon“ kommt vom griechischen „triptychos“ und bedeutet „dreifach“. Bekannt ist dieses Konzept aus der religiösen Malerei. Klassischerweise liegt beim mittleren Motiv der Höhepunkt. Oft sind die seitlichen Bilder kleiner als das mittlere und veranschaulichen Nebenprozesse oder das „vorher“ und „nachher“. Es gibt jedoch auch andere Aufteilungen, zum Beispiel nebeneinander oder schräg übereinander. Der Fotograf sollte bei der Aufnahme das Triptychon nicht als drei Bilder, sondern als ein Motiv betrachten.

Die Bilderserie

Vier und mehr Fotos bilden eine Bilderserie. Sie ist besonders dazu geeignet, Abläufe zu verdeutlichen – beispielsweise einen Sportler beim Hochsprung darzustellen oder einen Vogel im Flug. Die Aussage solch einer Serie liegt im Bewegungsablauf beziehungsweise in der Fortsetzung der Situation. In der Regel steht dabei auch kein Bild im Mittelpunkt, vielmehr haben alle Motive die gleiche Aussagekraft. Damit die Bilderserie gut wirkt, sollten die Fotos alle im gleichen Format vorliegen und auch ähnliche Helligkeits-, Farb- und Kontrastwerte aufweisen.

Der Bildkomplex

Soll ein übergeordnetes Thema dargestellt werden, bilden mehrere Fotos einen Bildkomplex, ohne dass dieser einen Ablauf illustriert. Das übergeordnete Thema kann zum Beispiel die Farbe Blau sein (Meer, Himmel, Boote, blaue Häuser) oder eine bestimmte Stadt. Bei einem Bildkomplex steht zwar jedes Bild für sich, zusammen genommen erschließt sich jedoch aus den Motiven das gemeinsame Thema. Deshalb sollte der Fotograf auch bei einem Bildkomplex auf einen durchgängigen Stil achten.

Die Reportage

Die Reportage ist eine beliebte Textform in Zeitschriften und Magazinen. Eine Bildreportage kann dagegen oft ganz ohne Text auskommen – sie funktioniert vielmehr wie ein „Fotoroman“. Beliebig viele Motive erzählen hier eine Geschichte oder illustrieren sie. Die Fotos können im Format variieren, wenn sie in Printprodukten abgedruckt werden. Für eine Ausstellung eignet sich jedoch meist ein einheitliches Format besser.

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