Bewerbungen in der Kreativbranche

27.03.2014 09:00:00
Die Bewerbung ist die erste Arbeitsprobe: Das gilt nirgends so sehr wie bei kreativen Berufen.

Wer sich bei einer Agentur oder einem Designer bewirbt, liefert mit diesen Unterlagen sofort einen Beweis seines Könnens. Vielen fällt es jedoch gerade dann schwer, kreativ zu sein, wenn sie Werbung für sich selbst machen sollen.

Wie viel Kreativität ist gefragt?

Quelle: Cornelia Menichelli/ Pixelio.de

Quelle: Cornelia Menichelli/
Pixelio.de Es kommt immer auf den gewünschten Arbeitgeber an und auf die Form, in der die Bewerbung eingehen soll. Konservative Firmen fragen in Online-Bewerbungen tatsächlich Standards ab, von denen man nicht abweichen sollte. Ein Pluspunkt kann sein, wenn man die Software oder Techniken für die Bewerbung einsetzt, die in der Stellenausschreibung gefragt sind. Sind gute Photoshop-Kenntnisse Bedingung, kann man sie beispielsweise schon im Rahmen der Bewerbung zeigen. Ansonsten gilt, gerade in der Kreativszene: Erlaubt ist, was aus der Masse heraussticht und den Arbeitgeber positiv überrascht.

Weg von der Bewerbungsmappe

Viele kreative Bewerbungen rücken von der klassischen schriftlichen Bewerbung ab oder nutzen sie nur als Bestandteil einer umfassenderen Strategie. Der Dreh von Videos, das Erstellen von eigenen Bewerbungs-Websites oder ein Lebenslauf in Form einer Infografik sind mögliche Beispiele, um potentielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen. Zu plump oder durchsichtig sollte man dabei aber nicht werden: Die eigene Bewerbung mit einer Pizza an den möglichen neuen Chef zu schicken, ist zwar schon öfters vorgekommen, aber abgedroschen und aufdringlich.

Über das Unternehmen informieren

Quelle: Paul-Georg Meister/ Pixelio.de

Quelle: Paul-Georg Meister/
Pixelio.de Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie weit man bei einer Bewerbung gehen kann, sollte man zunächst recherchieren. Welchen Ton schlägt das Unternehmen selbst in der Stellensuche und generell auf seiner Webseite an, in welchem Stil sind die Texte verfasst? Wie ungewöhnlich ist die Bildsprache? Gibt es weitere Elemente wie Videos und in welchem Ton sind sie gehalten? Wie sind die Hierarchien gestaltet? Indem man sich so gut wie möglich informiert, denkt man sich am besten in die Arbeitsweise und das Unternehmensgefühl ein.

Basics beachten

Bei aller Kreativität einige Dinge sind ein Muss in der Bewerbung die richtige Rechtschreibung zum Beispiel. Auch ein konkretes Konzept, das sich wie ein roter Faden durch die ganze Bewerbung zieht, ist unabdingbar. Weitere Arbeitsproben erhöhen die Neugier, sollten aber ebenfalls fehlerlos und in ausreichender Qualität vorliegen. Auch das eigene Foto darf zwar kreativ sein, muss aber professionellen Ansprüchen genügen oder zumindest in das Bewerbungskonzept passen. Ansonsten gibt es nur noch eines, das Bewerber unbedingt unterlassen sollten: unkreativ zu sein.

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