Besser als Brainstorming

23.05.2013 09:00:00
Brainstorming galt bislang als große Hilfe beim Finden von Ideen. Andere Methoden sind jedoch deutlich effektiver.

Denkblockaden, Ideenmangel, kreative Durchhänger? Bislang behalfen sich Designer dann meist mit dem Brainstorming. Dabei schreibt man in der Gruppe alles auf, was einem zur Fragestellung einfällt, und sortiert es anschließend. Wissenschaftler sind jedoch mittlerweile skeptisch: Sie meinen, die Methode blockiert oft eher, als dass sie hilft. Wir nennen Alternativen.

Gruppen blockieren sich

Die Idee, die hinter dem Brainstorming steckt, ist eigentlich gut: Man setzt sich zusammen, spinnt Einfälle gemeinsam weiter, äußert auch ungewöhnliche Gedanken, um zusammen zu kreativen Leistungen zu kommen. Nur: In der Praxis funktioniert das kaum, weil sich die Teilnehmer gegenseitig blockieren. Oft werden Ideen nicht ausgesprochen, damit man sich nicht blamiert; Einfälle werden bewusst zurückgehalten, weil man Erfolge für sich selbst reklamieren möchte. Kurz, es wird taktiert und nicht kreativ gearbeitet. Wenn also Brainstorming, dann sollte es jeder für sich tun. Es gibt aber auch Alternativen.

Scribbeln

Jeder Kreative kennt es: das Scribbeln. Es dient nicht nur der Ideenfindung, sondern kann auch dem Kunden vorgelegt werden, um eine erste Vorstellung des Projekts zu liefern. Beim Scribbeln werden Entwürfe zu Papier gebracht: Mit verschiedenen Farben können unterschiedliche Gestaltungselemente markiert werden. Schere und Kleber sind ebenfalls nützliche Hilfsmittel. Wer lieber digital arbeitet, kann zum Scribbeln eine Zeichensoftware samt Grafiktablett und Stift einsetzen.

Mind Maps

Gedankenlandkarten helfen ebenfalls dabei, Einfälle zu einem Thema zu sortieren. Sie werden dabei auf einem Blatt Papier oder mit Hilfe einer Software notiert und über Haupt- und Nebenäste miteinander verbunden. Auch hier können unterschiedliche Farben zur weiteren Gliederung beitragen. Mit Mind Maps werden Ideen nicht nur gesammelt, sondern gleichzeitig strukturiert. Mind Maps können aufbewahrt und ergänzt werden, ab einer gewissen Größe sind sie jedoch unübersichtlich. Zudem versteht nur die Person, die die Mind Map erstellt hat, den Sinn dahinter. Aber genau das kann ein Vorteil sein.

Ungewöhnliche Methoden

Scribbeln und das Erstellen von Mind Maps gehören zum Fundament jeder Ideenfindung. Aber wie sieht es mit ungewöhnlichen Techniken aus? Man kann beispielsweise die Fragestellung umdrehen oder ganz zufällige Bilder und Wörter einbeziehen. Letzteres bezeichnet man als Lexikon- oder Katalogmethode. Hier ist aber ein gehöriges Stück Fantasie gefragt, um die Verbindung zur Fragestellung zu ziehen. Mentale Provokationen stellen dagegen alle Schlüsse, die man bislang gezogen hat, in Frage so wie das Experten bereits mit dem Brainstorming getan haben.

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