Beruf und Berufung

17.01.2013 09:00:00
„Irgendwas mit Medien“, diesen Berufswunsch haben viele. Welche Jobmöglichkeiten gibt es und was muss man mitbringen?

Berufe im Medienbereich sind beliebt. Viele Schulabgänger interessieren sich für die kreative Branche, die verschiedene Abschlüsse bietet. Zu den bekanntesten gehört der Mediengestalter, doch es gibt noch weit mehr Ausbildungs- und Jobmöglichkeiten. Welche Zugangsvoraussetzungen braucht man für eine Karriere in der Branche?

Ausbildung

Quelle: LieC Pixelio.de

Der Ausbildungsberuf Mediengestalter/in Digital und Print ist auf die Druckvorstufe ausgerichtet. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist in drei Fachrichtungen gegliedert: Beratung und Planung, Konzeption und Visualisierung, Gestaltung und Technik. Die Ausbildung findet im Betrieb und an der Berufsschule statt. Azubis, die ein Abitur mitbringen, können die Ausbildungsdauer verkürzen. Dazu müssen jedoch der Ausbildungsbetrieb und die zuständige Industrie- und Handelskammer zustimmen. Aber auch der gute, alte Drucker ist längst in der neuen Medienwelt angekommen: Medientechnologe/-in ist ein spannender Beruf mit Zukunft, der weit mehr als die Herrschaft über riesige Maschinen vermittelt.

Studium

Der Studiengang Medientechnik ist naturwissenschaftlich-technisch, informationstechnologisch und gestalterisch ausgerichtet und schließt mit einem Bachelor und dem Titel Medieningenieur ab. Die Studenten befassen sich mit Video-, Licht-, Audio-, Nachrichten- und Eventtechnik, mit Mediengestaltung und multimedialen Anwendungen. Studienorte sind beispielsweise die Technischen Universitäten Ilmenau und Kaiserslautern, sowie mehrere Fachhochschulen, darunter Düsseldorf, Köln, Wiesbaden, Mittweida. Weitere Studiengänge sind unter anderem Medienproduktion und Medientechnik, audiovisuelle Medien, Mediendesign, Medieninformatik, Druck- und Medientechnik. Zugangsvoraussetzung ist mindestens die Fachhochschulreife.

Weiterbildung und Fortbildung

Quelle: Benjamin Thorn Pixelio.de

Verschiedene staatliche und berufliche Schulen bieten auch eine Weiterbildung in der kreativen Branche an. Hier sind beispielsweise die Fernschulen und Fernakademien zu nennen. Voraussetzung ist oftmals eine abgeschlossene Berufsausbildung. Genauso wichtig ist es für Medienschaffende stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein. Da sich Softwareprogramme von einer Generation zur nächsten ständig ändern, sind Fortbildungen ein wichtiges Thema. Hier können auch Quereinsteiger Kenntnisse, beispielsweise in Photoshop oder InDesign, erwerben.

Anlaufstellen

Bei der Berufswahl beraten kann die Arbeitsagentur. Hier sind erste Informationen zu Berufsbildern zu finden. Gute Anlaufstellen sind auch die Industrie- und Handelskammern. Weitere Informationen gibt es bei den Verbänden der Druck- und Medienbranche. Der Bundesverband Druck und Medien hält zum Beispiel im Internet umfangreiche Informationen über die Ausbildungsberufe sowie die Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der grafischen Branche bereit.

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