Auflösung und Anwendungstipps

22.10.2009 09:00:00
Ein- und Ausgabegeräte verwenden häufig unterschiedliche Maßeinheiten für die Auflösung. Gängig sind dpi, lpi und ppi. Welche Stufen empfehlen sich für welche Anwendung?

Wer sich in der grafischen Branche mit Scannern, Belichtern, Digitalkameras und Druckanlagen beschäftigt merkt schnell: Es gibt verschiedene Einheiten für die Angabe der Auflösung. Am bekanntesten ist dpi, auch ppi wird für die Auflösung genommen, genauso wie Megapixel bei Digitalkameras. Die Einheit lpi wird dagegen für die Rasterweite verwendet.

Belichter und Drucksysteme


Quelle: Heidelberger
Druckmaschinen AG

Die Einheit der Wahl bei der Angabe von Auflösungsstufen bei Belichtern und Drucksystemen sind „dots per inch“, kurz dpi. Die Übersetzung bedeutet „Auflösungsfeinheit in Punkten pro Inch“; man sagt auch Punktdichte dazu. Erreicht ein Drucksystem beispielweise eine Auflösung von 1.200 dpi x 600 dpi, so verteilen sich auf einem Inch 1.200 Punkte in der Horizontalen und 600 Punkte in der Vertikalen.


Quelle: Samsung

Scanner und Monitore

Bei Eingabegeräten wie dem Scanner sowie bei Bildschirmen wird die Auflösung in der Regel in ppi angegeben. Sie gibt die kleinste Information an, die das System erfassen kann. Übersetzt heißt die Einheit „pixel per inch“ – schließlich kann ein Scanner keine Punkte wiedergeben, sondern nur Pixel. Auch Pixeldichte ist eine Bezeichnung für ppi.

Digitalkameras


Quelle: Canon
Deutschland GmbH

Die Anzahl der Megapixel ist zu einem der wichtigsten Merkmale bei Digitalkameras geworden. Ein Megapixel entspricht einer Million Pixeln. Fotografiert ein Gerät mit einer Auflösung von sieben Megapixeln, so löst es beispielsweise 3.072 x 2.304 Pixel auf.

Rasterweite im Druck

Die Einheit lpi gibt streng genommen keine Auflösung an, sondern die Rasterfrequenz im Druck. Die Abkürzung steht für „lines per inch“ und wird auch Zeilendichte genannt. Beim Rastern werden die Halbtonwerte eines Bildes in Punkte oder Linien aufgelöst. Je höher die Rasterweite und damit die Anzahl der Rasterlinien, desto detailreicher ist der Druck. Manchmal wird die Zeilendichte auch umgerechnet: Ein 60er-Raster entspricht 150 lpi, umgerechnet 60 L/cm.

Tipps
Die Bildauflösung sollte 1,5- bis 2-mal so groß sein wie die Rasterweite. Wird mit einem Raster mit 150 lpi gedruckt, so sollten die Bilder also 300 dpi Auflösung besitzen. LASERLINE druckt auf Naturpapieren mit 60er-Raster, auf gestrichenen Papieren mit einem 80er-Raster. Für das 80er-Raster sollten die verwendeten Bilder in den Dateien idealerweise eine Auflösung von 400 dpi haben.

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