Auf der Suche nach der besten Idee

17.01.2013 09:00:00
Am Anfang eines Projekts steht der erste Entwurf – das Scribble. So erkritzelt man sich erfolgreich neue Ideen.

Ein Scribble ist der erste Grobentwurf für ein neues Projekt und gleichzeitig eine Quelle für die Ideenfindung. Verschiedene Möglichkeiten können damit intern ausprobiert, diskutiert und einander gegenüber gestellt werden. Kreative nutzen das Scribbeln gern, um erste Ideen zu Papier zu bringen und die passenden weiter auszubauen.

Die Materialien

Quelle: Jorma Bork Pixelio.de

Erlaubt ist, was gefällt und gut in der Hand liegt: Viele Kreative scribbeln gern auf ausrangierten Zetteln, andere haben ein eigenes Notizbuch dafür. Ob Kugelschreiber, Filzstift oder Bleistift: Wichtig ist, dass die Arbeitsgeräte gut in der Hand liegen und die Ideen problemlos fließen können. Bleistiftstriche haben den Vorteil, dass man sie schnell wieder ausradieren kann. Manche Designer nutzen deshalb auch Zeichenprogramme auf Computer, Smartphone oder iPad. Unerwünschtes wird einfach wieder gelöscht. Aber ein Scribble enthält normalerweise keine Details und darf auch mal unordentlich sein, daher geht auch ein Filzstift.

Was kommt aufs Papier?

Scribbles dienen dem ersten Überblick und sollten daher nur die einzelnen Elemente des Entwurfs umfassen. Rechtecke markieren die Position von Bildern oder Grafiken, Text kann als waagrechte Linie dargestellt werden. Sind bereits Maßangaben und die Größe der einzelnen Elemente klar, sollte man sie natürlich berücksichtigen. Wer mit Bleistiften oder am Computer arbeitet, hat die Möglichkeit, verunglückte Scribbles zu korrigieren. Andere Kreative beflügelt gerade der Reiz, dass sie ein neues Blatt mit neuen und verbesserten Ideen füllen können. Zudem lässt sich die Ideenfindung so gut dokumentieren.

Einfach ausprobieren

Quelle: Marvin Siefke Pixelio.de

Eine beliebte Methode beim Scribbeln ist es auch, Linien zunächst dünn zu zeichnen, um die Wirkung der Elemente zu testen. Was für gut befunden wird, kann im nächsten Schritt stärker nachgezeichnet werden. So hat man Objekte, die schon feststehen, besser im Blick. Dabei sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Proportionen dem beabsichtigten, fertigen Projekt entsprechen. Denn nur so lassen sich die Seiten- und Größenverhältnisse bereits auf dem Scribble richtig einschätzen.

Was kommt nach dem Scribble?

Reinzeichnung oder der erste Entwurf schließen sich an das Scribble an. Jetzt ist es Zeit, den Auftraggeber mit ins Boot zu holen. Gemeinsam werden die Ideen vertieft und die weitere Ausarbeitung in Angriff genommen. Wer am Computer gescribbelt hat, kann bereits etwas präsentieren. Dennoch teilen die meisten Kreativen ihre professionellen Kritzeleien nicht mit den Kunden, sondern höchstens intern im Team denn die Ergebnisse der ersten Ideenfindung sind meistens sehr spontan und dienen eher der eigenen Vorbereitung.

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