Auf den Bildpunkt gebracht

30.11.2017 09:00:00
Zu einem großen Teil bestimmt die Auflösung, wie gut sich Texte auf Bildschirmen lesen lassen. Je kleiner der Screen, desto wichtiger ist zudem die Schrift.

Wer einen neuen Monitor, ein Tablet oder Smartphone im Visier hat, den umwerben die Hersteller mit technischen Daten en masse. Die Auflösung ist immer mit dabei – gern umschrieben mit Begriffen wie Full HD, QHD, Retina oder 4K. Wenn auch die Auflösung eine wichtige Angabe ist, entscheidet sie allein nicht über die Bildschärfe. Es kommt zusätzlich auf die Displaygröße an.

Auflösung x Displaygröße = PPI

Die wichtigsten Bildschirmauflösungen und ihre Bezeichnungen im Überblick.
Aus Auflösung und Displaygröße lässt sich der entscheidende Wert, Pixel per Inch (ppi), errechnen. Die ppi geben an, wie viele Bildpunkte sich auf einem Zoll und damit auf 2,54 Zentimetern befinden. Je mehr, desto besser – allerdings steigt mit ihnen der Stromverbrauch; teurer werden die Displays damit ebenfalls.

Abhängig von Gerät und Zielgruppe wägen die Hersteller dementsprechend ab, welche Displayart mit welcher Auflösung zum Einsatz kommt.

Neben dem Trend, immer mehr Bildpunkte auf weniger Raum zu platzieren, geht die Entwicklung weg von LCDs, hin zu OLEDs. Nichts anderes steckt hinter dem Super-Retina-Display von Apple im neuen iPhone X. Und auch Samsung setzt mit der Super-AMOLED auf organische LEDs.

Die wichtigsten Bildschirmauflösungen

Die wichtigsten Auflösungen und ihre Bezeichnungen sind hier auf einen Blick zu erfassen. Oft werden UHD und 4K synonym verwendet – eigentlich steht 4K aber für eine noch höhere Auflösung.

SD = 720 x 576 Pixel

HD = 1.280 x 720 Pixel

Full HD = 1.920 x 1.080 Pixel

Quad HD = 2.560 x 1.440 Pixel

UHD = 3.840 x 2.160 Pixel

4K = 4.096 x 2.160 Pixel

Typografisches Grundwissen hilft

Neben der Bildschärfe beeinflussen Kontrast und Helligkeit die Qualität eines Displays und damit die Lesbarkeit von Texten. Allerdings kann die Hardware nicht alles lösen. In der Pflicht sind auch die Webdesigner, die eine Internetseite (typo-)grafisch gestalten.

Wer User als Zielgruppe hat, die vor allem per Smartphone ins Netz gehen, sollte Schriften verwenden, die gerade auch auf kleinen Displays schnell erfassbar sind. Bewährt haben sich Buchstaben ohne Serifen, mit einer offenen Buchstabenform und großer x-Höhe. Oft lassen sich Schriften in kleinen Größen auch besser lesen, wenn man ihre Laufweite erhöht.

Fällt die Wahl doch auf einen Font mit Serifen, sollten sie eckig verlaufen, weil sie sich auf dem Pixelraster eines Bildschirmes besser darstellen lassen. Überhaupt werden Details wichtiger, je kleiner ein Bildschirm ist. Je mehr sich beispielsweise ein großes I wie in Idylle und ein kleines l wie in langweilig unterscheiden, desto besser lässt sich ein Text lesen.

Neu sind diese Erkenntnisse nicht; sie gehören zum Grundwissen (digitaler) Typografie. Die Praxis zeigt aber, dass es sich lohnt, immer wieder auf sie hinzuweisen.

 

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