An der Leine: Auslöser für Fotografen

18.05.2017 09:00:00
Trotz aller Bildstabilisatoren erschüttert kaum etwas so eine Kamera auf dem Stativ wie das eigentliche Auslösen. Da wird es Zeit, den Apparat an die Leine zu legen. Wir stellen die verschiedenen Auslösermodelle für Fotografen vor.

Wenn man die Qualität seines Stativs testen will, dann zoomt man heutzutage auf die längste Brennweite, stellt auf LiveView, schaltet die Lupenfunktion an und guckt, wie sehr das Bild wackelt. Am besten gar nicht und am meisten dann, wenn der Fotograf oder die Fotografin selbst Hand an die Kamera anlegt. Dumm nur, dass der Auslöser auch an der Kamera sitzt. Da wird es Zeit, sich um Alternativen zu kümmern.

Die eingebaute Lösung

Wer seine Kamera nicht für verwackelte Fotos nutzen will, muss bei längeren Belichtungszeiten nur die Finger davon lassen. Am einfachsten klappt das mit dem Selbstauslöser. Stellt man den auf eine kürzere Zeit wie zwei oder fünf Sekunden, hält sich auch die vertrödelte Zeit in Grenzen. Bei DSLRs kombiniert man das idealerweise mit einer Spiegelvorauslösung – nur nicht erschüttern lassen. Wichtig ist nur, erst zu ermitteln, wie lange die Kamera auf dem eigenen Stativ nach einer Berührung nachschwingt. Da unterscheiden sich die Stativköpfe mitunter heftig. Leider scheidet die Selbstauslöser-Methode aus, wenn Passanten oder Fahrzeuge an einer ganz bestimmten Stelle mit ins Bild sollen oder gerade nicht.

Der Klassiker am Draht

Drahtauslöser für Kameras: die Klassiker von früher gibt es für Fotografen immer noch in vielen Varianten.
Quelle: Kesberger
Für solche Fälle braucht es einen Kabelauslöser. Früher war der im Kern aus Draht und hieß passenderweise Drahtauslöser. Idealerweise mit einem Feststellknopf, damit man ihn nicht ein ganzes Feuerwerk lang herunter drücken muss. Glücklicherweise erlebt dieser sehr universelle und damit recht bezahlbare Kabelauslöser mit Gewinde in der letzten Zeit auch bei Digitalkameras eine Renaissance. Fuji stattet mittlerweile seine Systemkameras mit dem passenden Anschluss dafür aus. Sieht ja so schön retro aus, ist aber auch praktisch.

Die elektronische Kabelfrage

Nicht schön, aber praktisch: ein elektronischer Kabelauslöser für die Fotografie mit Stativen
Quelle: Kesberger
Ende der 1980er verstanden die Kamerahersteller, dass sie mehr Geld verdienen können, wenn sie ihre Kunden dazu zwingen, auf den hauseigenen Fernauslöser mit einer singulären Buchse oder Klinke zurückzugreifen. Dabei haben sie zwar die Rechnung ohne die findigen Chinesen gemacht, doch wenn der Kunde sich erst in langen Tabellen zurechtfinden muss, welcher Auslöser zu welcher Kamera passt, dann greift er oft lieber zum Original. Dafür ist dann auch der Feststellknopf schon dabei. Wenn die Kameraanbieter sich den eigenen Anschluss gespart haben, tut es im Digitalzeitalter meistens auch der Micro-USB-Port.

Die Appternative

Apps zum Auslösen beim Fotografieren machen besonders viel Spaß, wenn weitere Funktionen damit verbunden sind, wie hier bei der i-1-Sofortbildkamera von Impossible.
Quelle: Kesberger
Noch findiger als separate Hardware-Lösungen sind separate Softwarelösungen. Den fehlenden Knopf liefert dann das SmartPhone. Jetzt muss die Kamera nur noch WiFi-fähig sein, aber das gehört ja längst zum guten Ton in der Bildwelt. Hier lassen sich auch Zusatzinformationen wie die Belichtungseinstellung oder das Bild selbst ergänzen. Wenn man Abstand zur Kamera halten muss, um etwa beobachtete Tiere nicht zu verscheuchen, ist das praktisch. Direkt am Stativ stehend ist das manchmal etwas albern. Man will ja fotografieren und nicht telefonieren. Da wünscht sich der Fotokünstler wieder ein Gewinde zurück. Vielleicht braucht das iPhone ja doch einen realen Drahtauslöser für das echte Fotoerlebnis.

 

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