Alternativen zu Illustrator, InDesign und Photoshop

03.05.2018 09:00:00
Adobe beherrscht die Welt, doch zwei kleine Anwendungen mausern sich derzeit zu echten Alternativen: Affinity, Pixelmator und stellen inzwischen eine echte Konkurrenz zu den beliebtesten Adobe-Anwendungen InDesign, Illustrator und Photoshop dar. Doch was können die Anwendungen im Vergleich zum großen Vorbild – und was nicht?

Wer Bilder bearbeitet, der „photoshoppt“ sie. Vektoren werden grundsätzlich in Illustrator erstellt. Und wer Druckprodukte setzt, bedienst sich InDesign. Adobes Programme sind alle untereinander kompatibel und bieten viele Funktionen – von denen die meisten nicht voll ausgeschöpft werden.

Dennoch: Der hohe Verbreitungsgrad der Anwendungen sorgt dafür, dass sie quasi zum De-facto-Standard wurden, damit auch offene Daten untereinander ausgetauscht werden können. Doch insbesondere bei kleineren Projekten oder wenn nur ab und zu etwas gesetzt oder bearbeitet werden muss, lohnt sich ein Blick auf mögliche Alternativen. Die können nämlich inzwischen überraschend viel.

Bildbearbeitung mit Pixelmator (Pro)

Pixelmator und Pixelmator Pro sind zwei der wohl besten Alternativen auf dem Bildbearbeitungsmarkt.
Mac-Anwender finden in Pixelmator und Pixelmator Pro zwei der wohl besten Alternativen auf dem Bildbearbeitungsmarkt. Malen, Retouchieren, Zeichnen oder Reparaturen sind mit beiden Anwendungen aus dem Hause Pixelmator Team kein Problem.

Eine übersichtliche Oberfläche, die sich nahezu intuitiv bedienen lässt, macht die Einarbeitung in beide Anwendungen leicht. Ebenen können mit Pixelmator und dessen Pro-Version ebenso angelegt werden, wie Pinselstile, Verzerrungen und mehr.

Beeindruckend ist aber vor allem die „Effekte-Maschine“, in der über 160 Effekte miteinander kombiniert werden können, um künstlerische Effekte zu erzielen.

Allerdings deckt Pixelmator nicht alle Profi-Funktionen eines Photoshops ab: Eine erweiterte RAW-Bearbeitung sowie eine Objekt- und Perspektivenkorrektur bekommt man nur im großen Bruder Pixelmator Pro. Das lässt sich aber bei einem Preis von 29,99 € im Mac App Store verschmerzen. Die Pro-Anwendung hingegen kostet 64,99 € im Mac App Store.

Affinity Photo mit mehr Bildbearbeitung

Im Jahr 2015 zeichnete Apple das Programm Affinity Photo als Mac App des Jahres aus.
Ebenfalls Mac-Nutzern vorbehalten ist Affinity Photo. Im Preis mit 49,99 € etwas teurer, kann es deutlich mehr als Pixelmator. Im Jahr 2015 zeichnete Apple das Programm als „Apple Mac App des Jahres“ aus.

Inzwischen sind die Funktionen nochmals erweitert worden, sodass Lichter/Schatten, viele Werkzeuge und weitere Filter hinzugekommen sind.

Auch RAW-Bearbeitung, Export als PSD- und PDF-Datei sind möglich. Das Programm beherrscht zudem den kompletten RGB-, CMYK-, LAB- und Graustufen-Farbraum.

GIMP für Windows

Mächtig, aber etwas weniger komfortabel zu bedienen ist GIMP.
Ebenso mächtig, dafür aber etwas weniger komfortabel zu bedienen ist GIMP. Die für Windows, OS X und Linux erhältliche App ist Open Source und damit kostenlos.

Bei der Bildbearbeitung ist sie insbesondere in der Perspektivenkorrektur sehr stark, weitere Funktionen lassen sich durch spezielle Plugins einbinden.

Denn hinter GIMP steht eine große Entwickler-Community, die immer für neue Features sorgt.

Illustrator mit Affinity Designer ersetzen

Mit Affinity Designer bekommen Apple-Nutzer eine gute Alternative zu Adobes Illustrator geboten.
Was Affinity bei Bildern schafft, ist auch bei Vektoren der Fall: Mit Affinity Designer bekommen Apple-Nutzer eine gute Alternative zu Adobes Illustrator geboten.

Im Mac App Store kostet das Programm 54,99 €. Dafür bekommen Illustratoren ein Programm, das sogar mehr kann als das große Vorbild: Präzise Strichzeichnungen, hochpräzise Bildpunkte, Import von transparenten TGAs, PSDs sowie Export von PDF- und PSD-Dateien.

Dabei stehen einem immer ein kompletter Satz an unterschiedlichen Pixelwerkzeugen und ein Millionen Zoomstufen zur Verfügung.

Die eigene Farbverwaltung erleichtert das Kolorieren und zeigt in einem geteilten Bildschirm die kolorierte und die Drahtgitteransicht.

Layouts mit Publisher Master erstellen

Wer Layouts am Mac erstellen möchte, der sollte Publisher Master einmal ausprobieren.
Wer Layouts nicht mit dem teuren Adobe InDesign erstellen möchte, der sollte Publisher Master am Mac einmal ausprobieren.

„Leicht & intuitiv und dennoch leistungsstark für Profi-Designer“ beschreiben die Hersteller Wombat Apps die Anwendung. Publisher Master arbeitet eng mit anderen Mac-Anwendungen zusammen und importiert beispielsweise Bilder direkt von iPhoto- und Fotos-Apps.

Filter, 3D-Text und Layout-Hilfen zur leichteren Anordnung der Elemente sind nur einige der enthaltenen Funktionen. Als Layoutprogramm steht Publisher Master InDesign in kaum etwas nach, bietet aber eine einfach zu nutzende Oberfläche.

Vorlagen, lizenzfreie Bilder, Hintergrundstrukturen und bereits enthaltene Schriftarten erleichtern den Start mit dem Programm zusätzlich, das im Mac App Store für 16,99 € erhältlich ist.

Scribus als OpenSource-Alternative

Wie GIMP für Fotos ist auch Scribus eine Software für Open-Source-Desktop-Publishing.
Wie GIMP für Fotos ist auch Scribus eine Open-Source-Desktop-Publishing-Software, die es für Windows, macOS, Linux und weitere Plattformen gibt.

Die Entwicklergemeinde ist so groß, dass das Programm ebenso mächtig ist wie InDesign und echtes Desktop-Publishing bietet.

Es unterstützt die gängigen Farbräume, exportiert sogar PDF/X3 und bietet eine äußerst übersichtliche Benutzeroberfläche.

Die neuesten Entwicklungen versprechen volle OpenType-Unterstützung, diverse neue Import-Filter und mehr. Und das alles bietet Scribus komplett kostenlos.

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