Adobe zeigt die CS5

06.05.2010 09:00:00
Mit Photoshop CS5 landet die Software-Schmiede den nächsten Coup

Im Herbst 2008 stellte Adobe die jüngste Version seines Programmpakets Creative Suite vor. Zeit für ein Update: Jetzt bringt der Software-Gigant die CS5 auf den Markt. Alle Blicke richten sich natürlich auf das Flaggschiff Photoshop. Im Jahr des 20. Geburtstags der Software gibt Adobe dem Programm wieder verblüffende Features und neue Werkzeuge mit.

Photoshop vs. Photoshop Extended

Quelle: Adobe

Quelle: Adobe Wie bei der CS4 gibt es Photoshop CS5 in zwei unterschiedlichen Versionen: Standard und Extended. Die Extended-Version enthält neue 3D-Werkzeuge für Kreative aus den Bereichen Video, Web, Medizin, Fertigung und Ingenieurwesen. Beide Versionen sind jetzt als native 64-bit-Anwendungen für Mac und Windows erhältlich. Zudem unterstützen die Programme High Dynamic Range-Bilder. Neu ist das Feature HDR Pro, mit dem sich Geisterbilder entfernen lassen. Die HDR Tonung dient dazu, das Erscheinungsbild von HDR-Bildern nachzuahmen.

Die Software „denkt“ mit

Zu den wesentlichen Neuerungen zählt die Funktion Content-Aware Fill. Damit werden Bilddetails oder Bildobjekte entfernt – gleichzeitig füllt das Programm den freigewordenen Raum aber aus, indem es die Umgebung analysiert. Beleuchtung, Ton und Rauschen werden dabei automatisch angepasst. Löschen und in einem Rutsch ersetzen: Das ist neu. Ebenfalls neu ist die Marionettenverkrümmung: Sie biegt abgewinkelte Gliedmaßen im Foto gerade oder fügt Landschaftsaufnahmen eine spannende Perspektive hinzu. Überarbeitet wurde zudem die Kantenverbesserung, so dass das Maskieren von Objekten wie Haaren oder Blättern leichter von der Hand gehen soll.

Malen mit Photoshop

Quelle: Adobe

Quelle: Adobe Ein neues Werkzeug in Photoshop CS5 ist der Mischpinsel. Ganz wie mit einem realen Pinsel kann man mit diesem Tool unendlich viele Farben aufnehmen und somit virtuell mischen. Adobe gibt an, dass die Software zusätzlich 30 neue Funktionen erhält, zu denen auch die User über die Photoshop-Community beigetragen haben. So lassen sich 16-bit-Bilder jetzt beispielsweise optional als Jpeg speichern. Die Softwarefirma verspricht außerdem, dass die Dateien in Photoshop jetzt schneller gesucht und verwaltet werden können – wichtig gerade bei großen Datenmengen.

Die Preise

Photoshop ist wie immer als Teil der Bundles der Creative Suite lieferbar. Die Software ist jedoch auch einzeln erhältlich und kostet dann 849 (Standard) oder 1.199 (Extended) Euro für die Vollversion. Das Aufrüsten von einer älteren CS-Version schlägt mit 249 Euro zu Buche – jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Diesen Betrag zu investieren, lohnt sich auf jeden Fall, denn die neuen Funktionen sparen Zeit und Nerven. Wer beispielsweise ein Bundle wie Design Standard nutzt, zahlt 599 Euro fürs Update und erhält dafür auch die aktuellen Versionen von Flash, Dreamweaver und Fireworks. Ein Blick in den Adobe Store verhilft zum Überblick: Hier sind alle Upgrade- und Update-Möglichkeiten aufgeführt.

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