Adobe stellt Creative Suite 4 vor

16.10.2008 09:00:00
QuarkXPress hat es mit der Version 8 vorgemacht, jetzt zieht Adobe nach: Zum Jahresende soll das neue Programmpaket Creative Suite 4 auf Deutsch erhältlich sein.

Seit dem Jahr 2003 verzichtet Adobe darauf, die einzelnen Programme in neuen Versionen und mit eigenen Versionsnummern auf den Markt zu bringen. Stattdessen bündelt der Software-Gigant seine Programme in der Creative Suite. So auch dieses Mal: Laut Hersteller ist die Creative Suite 4 „der größte Launch in der Geschichte von Adobe“.

Schwerpunkt auf Flash

Die neuen Versionen legen einen besonderen Schwerpunkt auf die Flash-Technologie. Ein neuer Flash-Player steht als Betaversion bereits zum Download bereit. Adobe hatte vor gut dreieinhalb Jahren Macromedia und damit auch Flash übernommen. Nun sollen die Programme eine neue Form der Flash-Integration erreichen und „die Ausdrucksstärke von Flash auf ein neues Niveau heben“, verspricht das Unternehmen. Inwieweit sich das in der Praxis niederschlägt, wird sich zum Jahresende zeigen, wenn die CS4 erhältlich sein wird.

Verschiedene Editionen

Wie schon bei den CS3-Versionen wird auch die Creative Suite 4 in verschiedenen Varianten angeboten, die gleich geblieben sind. So wird es wieder Web- und Design-Editionen, die Suite Production Premium sowie die Master Collection geben. Insgesamt vereinen die Programmpakete bis zu 13 Einzelprodukte. Die Master Collection stellt dabei das umfangreichste Softwarebündel dar. Zu den neuen Programmen zählen Photoshop, Photoshop Extended, InDesign, Illustrator, Flash, Dreamweaver, After Effects und Premiere Pro.

Workflow soll einfacher werden

Ein Augenmerk hat Adobe auch auf den Workflow gelegt. Es soll nun leichter sein, über verschiedene Ausgabekanäle hinweg zu arbeiten. Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Medien soll funktionieren, ohne ein Projekt verlassen zu müssen. Inhalte können auch zwischen den Programmen After Effects, Premiere Pro, Soundbooth und Encore ausgetauscht werden, ohne dass sie erneut gerendert werden müssen.

Online-Services

Ergänzt wird die Creative Suite 4 von internetbasierten Angeboten. Connect Now bringt mehrere Anwender in einer Konferenz zusammen, so dass sie sich über Projekte austauschen können. Adobe Kuler ermöglicht es dagegen‚ Farbkombinationen online mit Nutzern zu teilen. Als Quelle für Tipps, Tutorials und weitere Hilfen stehen die Community Help, Ressource Central und Bridge Home zur Verfügung.

Preise

Die Creative Suite Design Premium soll Ende des Jahres zu einem Preis von 2.199 Euro auf den Markt kommen. Für die Edition Web Premium werden 1.899 Euro fällig. Die Variante Production Premium kostet 2.099 Euro, während die Master Collection mit 2.999 Euro zu Buche schlägt. Zu allen Preisen kommt noch die Mehrwertsteuer hinzu. Detaillierte Informationen zu allen Editionen, den Preisen – auch der Einzelprodukte – und den Upgrademöglichkeiten finden sich hier.

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