Adobe geht in die Cloud

25.10.2012 09:00:00
Die Softwareschmiede hat ihre Creative Suite in Version 6 aufgelegt. Eine wichtige Neuerung ist der Cloud Service.

Wieder hat Adobe eine neue Version des Programmpakets Creative Suite auf den Markt gebracht. Alle Programme können ab jetzt auch über die "Creative Cloud" laufen. In dieser "Wolke" siedelt das Unternehmen nicht nur die Software an, sondern auch eine Plattform für den Austausch. Abgerechnet wird über einen monatlichen Mietpreis.

Schnell, schneller, Version 6?

Quelle: Adobe

Adobe hat der neuesten Creative Suite einen nativen 64-Bit-Code mitgegeben. In Kombination mit der neuen Grafikengine können unter Photoshop Extended beispielsweise große Dateien bearbeitet werden, ohne dass man wegen langer Rechenzeiten warten muss. Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet und soll nun noch einfacher zu bedienen sein. Insgesamt wird es also komfortabler, die Software zu nutzen. Ein "Muss" ist die neue Version dadurch aber nicht.

Ab in die Wolke!

Spannender ist da schon die Neuerung der Creative Cloud. Erstmals kann man die Software nicht nur kaufen, sondern auch abonnieren. Wer einen solchen Vertrag nutzt, kann sich beliebige Programme aus der Creative Suite-Familie herunterladen, darunter auch Apps. Updates werden automatisch bereitgestellt. Pro Monat betragen die Kosten im Rahmen eines Jahresabonnements 49,99 Euro bzw. 74,99 Euro, wenn das Abonnement immer nur für den einzelnen Monat abgeschlossen wird, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Im Laufe des Jahres soll auch noch ein Team-Abo folgen.

Vor- und Nachteile

Quelle: Adobe

Wer die Software als Abo nutzt, hat immer die aktuellste Version auf dem Rechner und kann nach Bedarf jederzeit neu aus der ganzen Palette der Programme schöpfen. Die große Anfangsinvestition entfällt, allerdings "gehört" einem die Software nicht. Auch das Arbeiten in der Wolke hat Vor- und Nachteile: Zum einen können Projekte, Daten und Informationen leicht ausgetauscht werden. Zum anderen gibt es keine absolute Sicherheit über die Daten. Die haben wie bislang nur diejenigen, die ihre Dateien ausschließlich lokal auf dem Rechner nutzen.

Und sonst?

Weitere Funktionen der Creative Suite 6 umfassen neue Möglichkeiten für das Responsive Webdesign, mit dessen Hilfe Webseiten und Apps an sämtliche Bildschirmgrößen und Bildformate angepasst werden können. Auch Bild- und Videobearbeitung wurden noch einmal verbessert. Für alle, die die Software nicht mieten, sondern kaufen möchten: Adobe Creative Suite 6 Design & Web Premium kostet 2.199 Euro, Adobe Creative Suite 6 Design Standard 1.499 Euro, Adobe Creative Suite 6 Production Premium 2.199 Euro und Adobe Creative Suite 6 Master Collection 2.999 Euro, jeweils plus Mehrwertsteuer. Upgrade-Preise für berechtigte Kunden und Lizenzen für Schüler, Studenten und Lehrer sowie Volumenlizenzen werden ebenfalls angeboten. Detaillierte Informationen zu Funktionen, Preisen und Upgrades sind hier abrufbar.

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