7 Regeln zur guten Plakatgestaltung

17.03.2016 09:00:00
Plakatgestaltung ist die Kunst des Weglassens, das Auf-den-Punkt-bringen einer Aussage. Es ist die Kunst, mit einfacher Gestaltung Aufmerksamkeit zu erregen, ohne billig zu wirken. Es ist die Kunst, Farben und Kontraste richtig einzusetzen… LASERLINE kümmert sich um den Druck und hilft Ihnen bei der richtigen Vorbereitung für die Druckausgabe. Für die Gestaltung hat die Grafik-Designerin und Trainerin Marianne Deiters ein paar Tipps für Sie.

Regel 1 – Platzierung der Plakate analysieren

Fragen Sie Ihren Kunden als erstes, wo er die Plakate sehen möchte. Von der Platzierung ausgehend können Sie ungefähr beurteilen, wie lange der Betrachter das Plakat ansehen wird. Wenn es an einer mit 50 km/h befahrbaren Straße liegt, ist die Zeit sehr gering, während sie im Bereich einer Wartezone sehr lang ausfallen kann. Rechnen Sie aber lieber wenig ein. Mit 2–5 Sekunden haben Sie einen ungefähren Anhaltspunkt.

Regel 2 – Formulierung der Kernbotschaft

Sie könnten vom Platzangebot her jede Menge Informationen unterbringen, aber das wird keiner lesen. Eine Kernbotschaft in maximal 5 Wörtern in der Headline wird schnell erfassbar sein. Diese sollte gleichzeitig Aufmerksamkeit oder Neugierde erregen. Eine Subline direkt darunter kann zur weiteren Information dienen. Das Maximum der Headline plus Subline sollte nicht mehr als 3 Zeilen betragen.

Regel 3 – Eyecatcher einsetzen und den Blick lenken

Das Gesicht zieht den Blick des Betrachters auf sich. Die Headline ist kontrastreich, groß und gut zu lesen. Das Ausrufezeichen vor der Headline ist ein Beispiel zum Aufpeppen. Das Firmenlogo ist gerade groß genug. Manchmal ist, wie hier, eine Umrandung f
Quelle: Marianne Deiters, Deposithotos
Als Eyecatcher kann idealerweise das zu bewerbende Produkt dienen, es kann aber auch ein Stimmungsbild sein oder ein Gesicht. Sie sollten diesem Teil mindestens 50% der Plakatfläche zuweisen und im Zentrum platzieren. Unsere Wahrnehmung ist extrem stark auf die Erkennung von Gesichtern ausgelegt, deshalb ziehen diese unsere Blicke magisch an, mehr als ein Produkt. In einem Foto lassen sich diese eventuell auch kombinieren. So kann der Blick der abgebildeten Person auf das Produkt weisen und unseren Blick lenken. So wie unsere Leserichtung von links oben nach rechts unten funktioniert, wird auch unser Blick in einem Bild bestimmt. Das können Sie sich mit der Platzierung der Botschaft als Text zum Vorteil machen.

Regel 4 – Logofarben einbinden, Kontraste setzen

Je nach CI-Vorgaben kann die Gestaltung sehr eingeschränkt sein. Wenn die Hausfarbe des Kunden gar nicht zu einer geplanten Abbildung passt, können Sie mit Graustufen arbeiten. Dabei sollten dann aber genügend Kontraste entstehen. Eine zusätzliche Signalfarbe kann die Gestaltung von anderen Plakaten abheben lassen. Allgemein sollten zur besseren Lesbarkeit hohe Kontraste von Farben und/oder Tonwerten eingesetzt werden.

Regel 5 – Maximal 5 Elemente

Es reichen zum Beispiel: Hintergrund, Botschaft, Produkt oder Person, Logo, Telefonnummer aus. Das kann variiert werden, wenn ein Preis oder ein Störer dazugehört.

Regel 6 – Klare Abgrenzung und Positionierung der Aussagen und Informationen

Text muss sich genügend vom Untergrund oder Bild abheben. Einzelne Textbotschaften müssen sich voneinander abheben. Farbblöcke können gut bei der Gestaltung helfen.

Regel 7 – Beziehungen zwischen den Elemente schaffen

Variation im Querformat. Das Bild beschreibt die Szene im Ganzen besser, so dass man das Element »Koch/Köchin« auch kleiner setzen könnte.
Quelle: Marianne Deiters, Deposithotos
Im Beispiel-Plakat gibt es eine Beziehung zwischen Text und Bild. Die Person wird durch die Wörter Koch/Köchin fast beschriftet. Das darf selbstverständlich nicht zu plump aussehen.

Satzprogramm auswählen

Mit Indesign oder Illustrator sind Sie schnell und flexibel in der Gestaltung. Mit dem Seitenwerkzeug in InDesign können Sie schnell Variationen von Hoch und Querformat erzeugen. Das Arbeiten mit Farbprofilen ist ebenso einfach wie eine Formatänderung und die Prüfung für die Druckausgabe.

Wählen Sie im LASERLINE-Produktkonfigurator einfach das gewünschte Produkt und dann das gewünschte Format, Papier und Veredelung aus. Im Digitaldruck sind Kleinstauflagen zu einem günstigen Preis möglich.

 

Marianne Deiters gibt Trainings für viele Themen rund um die Creative Suite. Fragen Sie gerne Ihr individuelles Firmentraining an: www.education-point.de

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