25 Jahre PDF

14.09.2017 09:00:00
Vor fast einem Vierteljahrhundert wurde das Dateiformat PDF entwickelt, das aus der grafischen Branche nicht mehr wegzudenken ist. LASERLINE gibt einen Rück- und Ausblick...

Das „Portable Document Format“, kurz PDF, feiert nächstes Jahr den 25. Geburtstag. Ursprünglich vor allem als plattformunabhängiges Dateiformat gedacht, ist es heute beim Austausch von Druckdateien nicht mehr aus der kreativen Szene wegzudenken. Seit seinen Anfängen hat das PDF zusätzliche Funktionen hinzugewonnen und wird weiterhin stetig entwickelt.

Die Anfänge

Nach 25 Jahren ist das PDF eines der wichtigsten Dateiformate überhaupt.
Quelle: Adobe
Adobe hat PDF im Jahr 1993 veröffentlicht. Sein Zweck war es, ein Format zu schaffen, das unabhängig von seinem Ausgangsprogramm, von einem Betriebssystem oder einer Hardwarekonfiguration funktioniert. Grundlage von PDF ist das Format Postscript. PDF-Dateien kennen typische Probleme beim Konvertieren nicht, da beispielsweise Schriften mit eingebettet werden. So wird sichergestellt, dass ein Dokument immer gleich aussieht, egal ob es mit einem Mac- oder Windows-Rechner betrachtet wird und gleichgültig, mit welchem Programm es erstellt wurde.

PDF 1.0

Die erste Version des PDFs, veröffentlicht 1993, umfasste bereits die Einbettung von Lesezeichen und dateiinternen Querverweisen. Der Adobe Reader zum Betrachten der PDF-Dateien war allerdings noch unter dem Namen „Carousel“ bekannt.

PDF 1.3

Ein Meilenstein wurde 1996 mit der Version PDF 1.3 erzielt. Erstmals war die Verwendung des CMYK-Formats möglich, zudem das direkte Öffnen von PDF-Dateien in Browsern über spezielle Plug-ins. Der Reader hieß mittlerweile Acrobat und ermöglichte über ein weiteres Plug-in auch Blinden den Zugang zu PDF-Inhalten.

PDF 1.6

Einen weiteren großen Schritt machte das PDF im Jahr 2004 mit der Version 1.6. Wichtig für Kreative war vor allem die Einbettung von Open Type-Fonts. Die neuen Sprachausgabe-Funktionen ermöglichten es, die Inhalte der Dateien vorlesen zu lassen. Erstmals unterstützte PDF zudem das Universal-3D-Dateiformat.

PDF wird ISO-Standard

Fast alle Programme bieten PDF-Exportoptionen, hier Pages unter Mac OS X.
Quelle: Sandra Küchler
Das Jahr 2008 markiert für das Format PDF einen weiteren wichtigen Meilenstein: In diesem Jahr wurde PDF zum ISO-Standard (ISO 32000-1:2008). Heute sind vor allem die PDF/X-Spezifikationen offizielle ISO-Normen.

PDF/X

Sollen PDF-Dateien als Druckvorlagen dienen, spielt das Format PDF/X eine wichtige Rolle. PDF/X standardisiert das PDF-Format und schränkt es so ein, dass druckspezifische Parameter eingehalten werden können. Beispielsweise muss ein PDF/X-Dokument Angaben zum Beschnitt und den verwendeten Schriften enthalten, um häufige Probleme im Druck schon im Vorfeld auszuschließen.

PDF/A

Eine weitere PDF-Spezifikation ist das Format PDF/A. Es wurde eigens für die Langzeitarchivierung digitaler Dokumente entwickelt. Auch hier gibt es vorgeschriebene und nicht erlaubte Elemente.

Die Zukunft

Noch dieses Jahr soll PDF 2.0 erscheinen und Verbesserungen in den Bereichen Transparenzen und Sonderfarben mitbringen. So können Sonderfarben in einem XML-basierten Format zum Beispiel genauer beschrieben werden. Die Ausgabevorschau soll in PDF 2.0 ebenfalls verbessert werden.

 

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