10 Trends, die Sie kennen sollten

11.01.2018 09:00:00
Jede Branche hat ihre Trends. Das Wort steht für Veränderung, für Entwicklung, für Modernität. Auch die Druck- und Grafikindustrie setzt auf all das, und damit auf visuelle Effekte. LASERLINE hat zehn Trends für 2018 ausgemacht, die wir Ihnen hier vorstellen.

Trend 1: Zerstört ist in

Was für Bekleidungen vor einigen Jahrzehnten in Mode kam, hat sich einen Platz im Grafikdesign erobert: das Zerstörte.

Kaputte Jeans lassen grüßen: Bilder werden bewusst so gestaltet oder verändert, dass man meinen kann, ein Vandale habe Hand angelegt.

Beim aktuellen Destroyed Look entsteht der Eindruck, als ob ein Poster zerrissen ist und darunter ein altes Werbeplakat zum Vorschein kommt. Oder, als ob ein Foto mit einem Tapezierpinsel bearbeitet wurde und der Kleister zäh hinuntertropft.

Trend 2: Gestört gehört so

Designer nutzen scheinbar fehlerhafte Farbeffekte, um mit verzerrten Bildern die Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Quelle: Eneida Hoti / Unsplash
Gestörte Bilder – und damit scheinbar fehlerhafte Farbeffekte – liegen ebenfalls im Trend. Sie erinnern zum Beispiel an solche Fernsehbilder, bei denen die Pixel ein buntes, aber doch unerwünschtes Farbenspiel ergeben.

Das Spiel mit den Farben ist 2018 ohnehin ein Muss. Designer nutzen dazu die verschiedenen digitalen Farbkanäle und schaffen verzerrte Bilder, die die Blicke auf sich ziehen.

Trend 3: Doppelt wirkt länger

Was die Aufmerksamkeit angeht, stehen mindestens zwei Motive, die übereinander liegen, dem unperfekten Design in nichts nach. Neu ist diese Gestaltungsidee zwar nicht, aber sie scheint gerade jetzt besonders beliebt zu sein.

Die Aufgabe des Grafikdesigners ist es nun, zwei Motive raffiniert miteinander zu verbinden. Entweder durch schlichtes Ineinanderstellen oder durch zusätzliche Stilmittel wie Duotone, auch Duplex genannt.

Manchmal scheint es auch so, als ob aus dem einen Motiv ein anderes wächst. Für alle Varianten gilt: Nur mit einem scharfen Blick lassen sich alle Facetten erkennen.

Trend 4: Negativ ist positiv

Wer mit positiv und negativ spielt, ist ebenfalls im Trend. Dieses Vorgehen ist nicht auf das Verwenden zweier Bilder beschränkt, sondern es tun sich viele weitere Gestaltungsmöglichkeiten auf.

Unter anderem in Kombination mit Schriften ist der Wechsel beliebt, um den Motiven Tiefe zu geben oder auch um den Betrachter zu zwingen, genau hinzuschauen.

Trend 5: Die Typografie tanzt

Kreativität ist 2018 auch gefordert, wenn es um das Verwenden von Schriften geht. Nicht neu, aber immer noch im Trend ist es, wesentliche Buchstabenteile wegzulassen und gleichzeitig die Lesbarkeit zu erhalten.

Bereits vor Jahren gab das Unternehmen Esprit seinem Schriftzug damit einen unverwechselbaren Charakter: Dem E fehlt der senkrechte Strich, der sogenannte Stamm.

Und Worten fehlt zunehmend die gesamte Linie, auf der sie eigentlich stehen: Die Buchstaben tanzen durch das Bild und fordern den Betrachter heraus, den Sinn zu erfassen.

Trend 6: Farben – alles andere als dezent

Farben, die ohne Design schon auffallen, sind 2018 im Trend – wie das Ultra Violet von Pantone.
Quelle: Pantone
Die Farbe des Jahres ist Ultra Violet – definiert Pantone. Das kräftige, blaubasierte Lila passt zu dem Trend, sich in der Grafikdesignbranche auf leuchtende Farben zu fokussieren. Auf Farben, die ohne Design schon auffallen.

Gepaart mit 3D-Gestaltungen und Metallfarben wird 2018 ein kraftvolles Farbjahr. Weggucken ist unmöglich. Was auch für einige andere der zwölf Trendfarben des Frühjahrs gilt, die Pantone präsentiert: Cherry Tomato – „impulsiv“ und „mutig“ – ist eine von ihnen; eine andere ist Lime Punch, ein Ton mit „schriller und schlagkräftiger Farbkraft“.

Trend 7: 3D + Pinselstrich = gute Kombination

Die kräftigen Farben kommen zukünftig gern dreidimensional und mit Pinselstrich daher. Möglich ist das aufgrund der immer besser werdenden digitalen Voraussetzungen.

Das digitale Paintbrush wird für den Grafikprofi deswegen zu einem Stilmittel, das er zusammen mit Designwissen beherrschen muss. Nicht zuletzt, um sich gegenüber dem Laien zu behaupten, der aufgrund neuerer Endgeräte inklusive passender Software und Apps viele Effekte mittlerweile selbst umsetzen kann.

Trend 8: Farbverläufe verlaufen sich nicht

Auch Farbverläufe sind nicht neu. Aber Grafikdesigner scheinen sie vermehrt einzusetzen – wohl weil sie ein simples Mittel sind, um visuell viel zu bewirken.

Das Schöne an Farbverläufen ist ihre Vielfalt. Sie müssen nicht in der überstrapazierten Regenbogenvariante daherkommen, sondern können in einem insgesamt durchdachten grafischen Design auch Ton in Ton überzeugen.

Trend 9: Illustrationen gefallen

Nicht nur als Freizeitbeschäftigung auf dem Vormarsch: Illustrationen setzen auch im Marketing frische Akzente.
Quelle: Victoria Bilsborough / Unsplash
Was sich die vergangenen Jahre abzeichnete, verstärkt sich nun: Skizzen und Illustrationen sind dank ihrer individuellen Note beliebt, wenn es darum geht, Produkte zu bewerben.

Ein Foto einzubinden oder so zu tun, als ob man einen Scherenschnitt hinzufügt, ist nicht nur erlaubt, sondern gewünscht. Trotz der digitalen Datei, die „nur“ gedruckt wird, hat das Papercut-Motiv etwas Handwerkliches. Und das steht wiederum für das Besondere.

Trend 10: Alles ist erlaubt

Es lohnt sich immer, die Trends der eigenen Branche zu verfolgen und sie dann bewusst für seine Arbeit zu nutzen, wenn es sinnvoll ist. Allerdings ist einer der wichtigsten die Individualität.

Sie müssen also gar keiner der beschriebenen Strömungen folgen. Sie dürfen alles anders machen. Und wer weiß, vielleicht werden Sie genau deswegen zu einem Trendsetter 2019.

 

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