10 Tipps für gutes Editorial Design

12.03.2015 09:00:00
Editorial Design bedeutet, redaktionelle Inhalte grafisch gut aufzubereiten. LASERLINE gibt 10 Tipps für gutes Editorial Design.

Ob in Zeitungen, Zeitschriften oder Büchern: Editorial Design kümmert sich darum, Redaktionelles visuell ansprechend darzustellen. Dabei geht es beispielsweise darum, ein Cover zu entwickeln, das im Zeitschriftenregal zum Kaufen animiert oder einen Satzspiegel zu entwerfen, der optisch überzeugt. Mit diesen zehn Tipps gelingt gutes Editorial Design.

TIPP 1: Einzigartig oder wiedererkennbar?

Die Art der Publikation spielt beim Editorial Design eine wesentliche Rolle. Handelt es sich um eine einmalige Publikation, sollte man die Einzigartigkeit durch die Gestaltung von Cover und Inhalten klar machen. Bei regelmäßig erscheinenden Zeitungen oder Magazinen kommt es dagegen darauf an, den Wiedererkennungswert zu gewährleisten.

TIPP 2: An einem Strang ziehen

Eine Zeitschrift, eine Tageszeitung oder ein Buch können nur entstehen, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten: Redakteure, Grafiker, Fotografen. Gemeinsam sollte man sich ein Konzept überlegen und sich bei den Inhalten und der Gestaltung absprechen. Im Gespräch mit den Redakteuren werden Grafikern die Inhalte näher gebracht, so dass sie sie noch besser umsetzen können.

TIPP 3: Passendes Gestaltungsraster entwickeln

Schriftart, Format und gewünschte Anzahl der Spalten sind wesentliche Faktoren, die das Gestaltungsraster bestimmen. Zunächst sollte man den passenden Schriftgrad der ausgewählten Schrift auswählen dabei leisten Blindtext und ein Probeausdruck gute Dienste. Anschließend verfährt man mit dem Zeilenabstand genauso. Der Spaltenabstand sollte mindestens so groß sein wie der Zeilenabstand, eher größer. Danach kann die Spaltenbreite definiert werden.

TIPP 4: Ein Gesamtbild schaffen

Quelle: Tim Reckmann/ Pixelio.de

Gelungene Zeitschriften, Zeitungen oder Bücher eint eines: Sie schaffen ein stimmiges Gesamtbild. Cover und Texte unterstützen sich, die Inhalte werden von den Fotos und Grafiken widergespiegelt und umgekehrt. Man kann sich dabei auch an einem roten Faden orientieren, der sich durch die gesamte Publikation zieht.

TIPP 5: Dramaturgie beachten

Gute Publikationen zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie nicht nur eine Seite an die nächste reihen, sondern einen Spannungsbogen aufbauen. Idealerweise wird er ebenfalls von allen Elementen getragen: Text, Bild, Grafik, Gestaltung. Besonders bei Magazinen ist eine gute Dramaturgie wichtig.

TIPP 6: Genug Weißraum lassen

In Zeitungen ist es Pflicht, viel Information unterzubringen, vor allem im Magazin-Design sollte man jedoch über ausreichend Weißraum nachdenken. Leere Flächen helfen dabei, die anderen Inhalte zu gliedern und ihnen genug Raum zum Wirken zu lassen. Manchmal sagt eine weiße Fläche mehr als das fünfte Bild oder die dritte Infografik.

TIPP 7: Einheitliche Struktur erkennen lassen

Obwohl an einem Magazin, einer Tageszeitung oder einem Buch viele verschiedene Parteien beteiligt sind, muss das fertige Werk so wirken, als sei es aus einem Guss. Das erreicht man vor allem durch ein einheitliches Layout und einen festen Satzspiegel. Aber auch die Bildsprache, Bildunterschriften und die Verwendung von Grafiken sollten einem gemeinsamen Weg folgen.

TIPP 8: Für die Zielgruppe gestalten

Unterschiedliche Publikationen sprechen auch unterschiedliche Zielpersonen an. Für eine Kinderzeitschrift muss eine andere Gestaltung gewählt werden als für eine Tageszeitung – ein Jugendbuch verlangt andere Schwerpunkte als ein Wissenschaftsmagazin. Bei allen Layoutentscheidungen sollte man immer im Hinterkopf behalten, wer die Titel später lesen soll.

TIPP 9: Dem Kunden zuhören

Selbstständige Grafiker sollten sich vor dem Projektstart mit allen Beteiligten an einen Tisch setzen und in einem kurzen Briefing skizzieren, wo der Kunde hin will. Welche Punkte sind ihm wichtig, gibt es bereits vorgegebene Strukturen? Auch während des Produktionsprozesses hilft es, immer wieder Rücksprache zu halten und Feedback einzuholen.

TIPP 10: Inhalte verstehen

Wer Texte ins rechte Licht rücken will, die viele Informationen enthalten, sollte zumindest grob wissen, um was es in dem Artikel geht. Nur so kann man entscheiden, welche Bilder wo platziert werden und welche Infografiken die Inhalte anreichern könnten.

 

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