Ein Umschlag für Broschüren

11.08.2011
Umschläge schützen Broschüren und veredeln sie gleichzeitig. Aber wie ermittelt man die passenden Maße und die benötigte Dicke?

Deckel und Block

Das Ermitteln des passenden Broschürenumschlags beginnt ganz einfach mit den Maßen des beschnittenen Broschürenblocks. Sie ergeben sich aus dem Seitenlayout und betragen bei DIN A4 beispielsweise 297 x 210 mm. Auch der Broschürendeckel kann über diese Maße bestimmt werden – meistens sind es die gleichen. Hat man das Seitenlayout nicht zur Hand, kann man die Grundmaße auch einfach mit einem Lineal abmessen.

Deckelstärke

Wie dick die Broschüre ist, lässt sich mit einer Formel berechnen, die vom Grammatur und Volumen des verwendeten Papiers abhängt. Sie lautet: Seitenanzahl geteilt durch die doppelte Grammatur geteilt durch 1000 mal das Volumen. Ein Beispiel: Bei 150 Seiten und einer Papiergrammatur von 80 g/qm und einem einfachen Volumen erhält man eine Broschürenblockstärke von 6 Millimetern.

Wer bereits einen Broschürenblock vorliegen hat, kann ihn natürlich auch einfach abmessen.

Maße berechnen

Wichtig ist es zudem, die Größe des Broschürenumschlags richtig zu ermitteln. Bei der Breite nimmt man zweimal die Deckelbreite, plus die zuvor berechnete Blockstärke plus die doppelte Deckelstärke und zweimal den Beschnitt. Die Höhe des Umschlags lässt sich ermitteln aus der Deckelhöhe und dem doppelten Beschnitt. Hat man ein Ausgangsmaß von 297 x 210 Millimeter, so kommt man bei der Breite auf zweimal 210 Millimeter, plus 6 Millimeter Dicke, 2 Millimeter für die Deckelstärke und 6 Millimeter für den Beschnitt. Der Broschürenumschlag muss also 424 Millimeter breit sein. Hoch sein muss er 297 Millimeter plus 6 Millimeter Beschnitt, also 303 Millimeter.

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