EFI stellt Lösung zum Messen der Werbewirkung von Schildern vor

13.04.2013
"SmartSign Analytics" heißt eine Technik, die Efi jetzt auf der "International Sign Expo" in Las Vegas vorgestellt hat. Damit kann die Werbewirkung von Schildern gemessen werden. Beta-Testphase des SSA-Systems noch in diesem Quartal

Auf der ISA International Sign Expo in Las Vegas, USA, hat EFI am Mittwoch sein neues System SmartSign Analytics (SSA) vorgestellt, das die Betrachtungsintensität von Schildern automatisch erfasst und analysiert. Das vom Geschäftsbereich Online Print Solutions (OPS) von EFI entwickelte und im Rahmen einer Technologievorführung gezeigte SSA-System hilft den Schilder-Anbietern und Einzelhändlern, die Werbewirkung der Schilder besser zu messen und zu verstehen.

"Im Zeitalter von Big Data kann der Print die Aussagekraft, den Umsatz und den Gewinn erhöhen. Diese Technologievorführung zeigt auf, welchen Weg die Schilder gehen werden", meint Mark McGowan, Director of OPS Products, EFI. "SSA hat das Potenzial, beispiellose Einblicke in die besten Strategien zu geben und deren Realisierung zu fördern, um den Umsatz im Einzelhandel zu steigern."

Ein SSA-Modul besteht aus einer Webkamera, die an einem Schild montiert und mit einem Computer oder Tablet-PC verbunden ist, auf dem eine Gesichtserkennungssoftware sowie die von EFI entwickelte SSA-Software zur Datenorganisation, Analyse und Berichterstellung installiert sind. In einer typischen Einzelhandelsumgebung werden wahrscheinlich mehrere Module zum Einsatz kommen, um die Wirkung der einzelnen Schilder in verschiedenen Geschäften oder an unterschiedlichen Standorten im gleichen Geschäft zu messen, zu vergleichen und zu optimieren. Die im SSA-System integrierte Kombination aus Webkamera und Software erkennt, wenn ein Kunde im Sichtbereich steht, und ermittelt, wer sich wirklich das Schild betrachtet. Die Blickverfolgungsfunktion des SSA-Systems erlaubt auch zu berechnen, wie lange sich der Kunde das Schild anschaut.

Über diese nützlichen Daten hinaus bietet die moderne SSA-Technologie noch detailliertere demographische Informationen. Mit einem selbst entwickelten Gesichtserkennungsalgorithmus weist das SSA-System dem Betrachter ein Geschlecht und einen Altersbereich zu. Damit stellt es eine Fülle zusätzlicher Marktsegmentdaten zur Verfügung, die die Unternehmen mit anderen Mitteln nicht so schnell oder einfach erfassen können. Eine eingebettete, ausfallsichere Routine in der Software gewährleistet, dass das SSA-System die Gesichtsdaten sofort wieder verwirft, so dass während der Erkennung keine Gesichter gespeichert werden. In diesem Quartal wird das SSA-System in die Beta-Testphase überführt.

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