Ebenentypen in Photoshop

04.10.2007
Ebene ist nicht gleich Ebene: Adobe Photoshop CS stellt verschiedene Typen zur Verfügung. Darunter sind Hintergrund-, Form-, Bild- oder Textebenen. Lernen Sie die Unterschiede kennen.

Adobes Bildbearbeitungsprogramm Photoshop CS erlaubt es, Ebenen in fast unbegrenzter Zahl hinzuzufügen. Dadurch können Bildteile separat bearbeitet, verschoben, kopiert, verändert oder korrigiert werden. Die Ebenen liegen übereinander und können sich auch hinsichtlich der Transparenz und der Deckkraft unterscheiden. Wichtig ist es jedoch auch, die einzelnen Ebenentypen zu kennen.

Bildebenen

Die Ebenen in Photoshop unterscheiden sich hinsichtlich der Inhalte, Bearbeitungsoptionen und Einsatzzwecke. Am häufigsten kommen Bildebenen zum Einsatz. Sie enthalten Bildteile und Fragmente in Pixelform sowie Transparenzen. Bildebenen können mit allen Funktionen und Werkzeugen bearbeitet werden.

Hintergrundebenen

Als Hintergrundebene wird die unterste Ebene bezeichnet. Deshalb kann es pro Bild auch nur eine Hintergrundebene geben. Sie kann im Gegensatz zu einer Bildebene nicht transparent sein. Einige Funktionen – zum Beispiel das Maskieren – lassen sich auf Hintergrundebenen nicht anwenden. Auch die Deckkraft lässt sich nicht reduzieren. Einzelne Pixel können ebenfalls nicht ausgeschnitten werden. Ein Bild muss keine Hintergrundebene enthalten: Möchten Sie eine Hintergrundebene in eine normale Ebene umwandeln, dann klicken Sie in der Ebenen-Palette zweimal auf den Namen „Hintergrund". Wenn Sie nun eine neue Bezeichnung eingeben, ist die Ebene keine Hintergrundebene mehr. Möchten Sie umgekehrt eine normale Ebene in eine Hintergrundebene umwandeln, dann wählen Sie im Menü „Ebene", „Neu", „Hintergrund aus Ebene". Wenn Sie eine neue Datei ohne Hintergrundebene anlegen wollen, wählen Sie bei „Datei", „Neu" die Option „Hintergrundfarbe", „Transparent".

Textebenen

Textebenen können verschoben und skaliert werden. Möchten Sie jedoch bestimmte Funktionen wie Filter anwenden, muss die Textebene in eine Bildebene umgewandelt werden. Dadurch kann der Text jedoch nicht mehr bearbeitet werden. Der Grund liegt darin, dass die Schrift aus Pixeln besteht, in Photoshop jedoch in Vektoren beschrieben wird. Textebenen dienen daher zum Erstellen von Textelementen auf Vektorbasis.

Einstellungsebenen

Raffiniert sind Einstellungsebenen: Sie enthalten selbst keine Bildpixel, sondern korrigieren nur die Informationen der darunter liegenden Ebenen, ohne deren Original-Pixel zu verändern. Deshalb dienen sie vor allem der Feinabstimmung von Farben, Sättigung oder Helligkeit. Sie können die Funktionen unter „Bild", „Anpassen" fast alle als Einstellungsebene anlegen. Änderungen lassen sich auf diese Weise leicht wieder zurücknehmen, ohne dass der Original-Datenbestand angetastet wird. Diese Art von Ebenen kann auch miteinander kombiniert werden. 

Formebenen

Formebenen enthalten Vektorinformationen. Sie ähneln darin den Textebenen. Sie werden mit den Zeichenstiften, den Rechteck-, Ellipsen-, Polygon-, Linienzeichner- oder Eigene-Form-Werkzeug angelegt. Dieser Ebenentyp kann Verläufe, Muster oder Pixel in einer Farbe enthalten. Die Form wird mit einer Vektormaske definiert; zusätzlich enthält die Formebene die Füllung.

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