Druckprodukte mit Lack veredeln

30.08.2018
Strahlende Farben und eine hohe Auflösung: wichtige Kriterien, wenn es um Broschüren, Karten oder Plakate geht, die mit einer guten Druckqualität auffallen sollen. Wenn das nicht reicht, kann Lack die perfekte Ergänzung sein.

Wer Lack einsetzt, erzielt auf jeden Fall auf einen besonderen optischen Effekt. Manchmal auch auf einen haptischen. Gerade, wenn der Lack nicht vollflächig gedruckt wird, sondern nur partiell. Man spricht dann auch von Spotlack. Beliebt ist der Spotlack vor allem, wenn er auf Visitenkarten, Postkarten und Flyern aufgebracht ist. Auf Drucksachen also, die man oft in die Hand nimmt. LASERLINE weiß, wie man Lack am besten druckt – ob im Offsetverfahren oder digital.

VON MATT BIS HOCHGLÄNZEND

Als erstes denkt man bei Lack an eine glänzende Oberfläche. Jedoch gibt es auch matte Varianten, die überzeugen können. Soll ein partiell aufgetragener Lack optisch besonders auffallen, sollte der Kontrast zwischen Lack und bedruckter Grundfläche groß sein. Auch deswegen setzt man manchmal auf hochglänzende Lacke im Gegensatz zu glänzenden. Je ähnlicher sich die lackierten Flächen und der Hintergrund sind, desto dezenter ist das Gesamtergebnis. Auch das kann edel und somit gewollt sein. Wann ein vollflächiger Lack und wann ein partieller den besten Effekt erzielt, hängt stark vom Druckpapier ab. Und auch davon, welche Inhalte über welches Produkt von welcher Zielgruppe gelesen werden sollen.

WANN SICH WELCHER LACK EIGNET

LASERLINE unterscheidet zwischen Dispersionslack und UV-Lack. Dispersionslack wird prinzipiell wie eine Druckfarbe aufgetragen und trocknet vergleichbar. UV-Lack dagegen härtet unter UV-Licht aus und wird nach dem eigentlichen Drucken aufgetragen. Er ist hochglänzend und veredelt Elemente auf Druckprodukten partiell. Im Digitaldruck gibt es neben verschiedenen Glanzgraden den 3D-Lack. Wie der Name verrät, fällt er haptisch am meisten auf. Der Digitaldruck spielt auch beim Lack seine bekannten Vorteile wie kleine und personalisierte Einzelauflagen aus. Für alle glänzenden Lacke gilt allgemein: Farben kommen durch ihn besonders gut, sprich strahlend, zur Geltung. Matte Lacke verhindern hingegen Spiegelungen.

LACK KANN SCHÜTZEN

Es geht bei Lackierungen nicht immer nur um optische und haptische Effekte, sondern auch um den Schutz gegen Kratzer und Abnutzung. Ein Beispiel sind Speisekarten, die durch vollflächigen Lack länger in Gebrauch sein können. Verzögern bis verhindern lässt sich auch ein Vergilben der Papiere. Weil UV-Lacke unter ultraviolettem Licht in Kombination mit Fotoinitiatoren aushärten, sind sie gegen Sonne besonders resistent.

WISSENSWERTES ZUM DATENAUFBAU

Beim Anlegen der Daten gilt es Folgendes zu beachten: Alle Elemente, die lackiert werden sollen, müssen Sie als Sonderfarbe anlegen. Diese Sonderfarbe wird in „UVLack“ benannt – damit wir im Workflow Ihres Druckauftrags den UV-Lack eindeutig interpretieren können. Alle damit eingefärbten Elemente werden auf „Überdrucken“ gestellt, damit darunter platzierte Objekte ggf. mitgedruckt werden.

Unser Tipp: Platzieren Sie keine lackierten Elemente auf Falzlinien. Die lackierten Flächen könnten sonst beim Falzen brechen und unschön aussehen. Bei Fragen können Sie unseren Kundenservice gerne zu Rate ziehen. Wenn Sie diese Hinweise beachten, steht Ihrem auffälligen, hochwertigen Druckprodukt nichts mehr im Wege!

Werden Sie ein Teil unserer Welt!

Bestellen Sie unseren Newsletter und erhalten Sie Drucktipps, Angebote sowie Neuigkeiten aus der Druckbranche direkt per E-Mail.
Zusätzlich schenken wir Ihnen einen 5 EUR Gutschein für Ihre erste Bestellung.