Dokumente zum Weitergeben verpacken mit InDesign CC

09.05.2018
InDesign ist ein perfektes Layout- und Satzprogramm. Doch nicht immer möchte man nur das PDF weitergeben. Oft genug benötigt auch der Kunde die offenen Daten, um am Dokument weiter arbeiten zu können.

Auch manche Druckerei kann offene Daten noch weiter verarbeiten. Bei der Weitergabe ist allerdings darauf zu achten, dass auch alle Bestandteile, die im Dokument genutzt wurden, mit enthalten sind. Ansonsten kann es schnell zu fehlenden Verknüpfungen oder nicht darstellbaren Schriften kommen.

Wer seine Daten in InDesign als Originale weitergeben möchte, kann sie in InDesign „verpacken“. In einem Paket lassen sich so die Daten an Auftraggeber oder Druckerei verschicken, ohne dass es zu Verlusten kommt.

Im Paket enthalten ist alles, was man zum Öffnen der Originaldatei benötigt: Bilder, Schriften und alle anderen Bestandteile. Vor dem Verpacken überprüft das Programm außerdem die Datei auf Fehler, um die Weiterverarbeitung zu garantieren.

Per Preflight Daten checken

Im sogenannten Preflight bei InDesign kann man eine Qualitätsprüfung durchführen.

Bevor die Dokumente weitergegeben werden, kann man zunächst eine Qualitätsprüfung, einen sogenannten Preflight, durchführen.

Mit diesem lassen sich Fehler wie fehlende Dateien oder Schriften, Übersatztext oder zu kleine Auflösungen im Vorfeld ausmerzen.

Den Preflight findet man in Adobe CC unter Fenster -> Ausgabe -> Preflight. Sobald dieser Punkt angeklickt wird, listet InDesign problematische Bezüge auf.

Dokumente mit InDesign CC verpacken

Sind keine Fehler mehr im Dokument enthalten, kann es ans Verpacken gehen. Dazu geht man über das Menü Datei in den Punkt Verpacken.

Zunächst muss dazu noch einmal die Datei abgespeichert werden. Bestätigen Sie diese Nachfrage mit OK.

Im Anschluss erscheint ein Fenster mit der Abfrage der Kontaktdaten. Sie ist für den Druckdienstleister gedacht, muss aber nicht unbedingt ausgefüllt werden.

Neuen Ordner anlegen

Der verpackte Ordner lässt sich nun versenden, in die Cloud legen oder auf einen USB-Stick ziehen.

Sind die Daten eingegeben, muss man nur noch mit Fortfahren den Vorgang bestätigen. Im Anschluss speichert InDesign die Daten in einen neuen Ordner, dessen Speicherort man nach Belieben selbst auswählen kann.

InDesign schreibt in diesen Ordner zusätzlich noch einen Bericht und zwei Unterordner mit platzierten Dateien (Links) und Schriften (Fonts).

Dieser Ordner lässt sich nun versenden, in die Cloud legen, auf ein Speichermedium brennen oder auf einen USB-Stick ziehen. Die Verknüpfungen bleiben aktiv und müssen nicht mehr aktualisiert werden.

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