Digitaldrucke besser veredeln

22.04.2013
Neue Lacke für die Veredelung von Digitaldrucken: Eine Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen trägt Früchte.

Die Veredelung von Digitaldrucken ist nach wie vor ein brisantes Thema. Die verschiedenen Toner oder Tinten, die besondere Oberflächenbeschaffenheit nach der Bedruckung mit Tonerverfahren aber auch die speziellen Papiere werfen immer wieder Probleme auf. Hier scheint nun Abhilfe geschaffen worden zu sein.

Durch die Zusammenarbeit der Hochschule München mit der Ernst Nagel GmbH und verschiedenen Lackherstellern konnten nun Lacke gefunden werden, die auf einer breiten Palette an Kombinationen von Toner/Tinte und Bedruckstoff verwendbar sind.

Diese Erkenntnisse flossen in die Weiterverarbeitungsanlagen der Ernst Nagel GmbH ein, die nun, besser als zuvor, Digitaldrucke veredeln können. Gefunden wurden nun jeweils ein Matt- und ein Glanzlack, die auf Drucken aus einer Vielzahl von Systemen, beispielsweise von HP, Xerox oder Konica Minolta eingesetzt werden können.

Zunächst wurde das Veredelungssystem Digi-UVL 380 überarbeitet, das nun die entsprechenden UV-Lacke einsetzt, um Digitaldrucke zu veredeln.

Damit wurde eine weitere Lücke zum Offsetdruck, der bekanntermaßen sehr gut veredelbar ist, geschlossen. So können nun auch kleine Auflagen mit hochwertigen UV-Lacken veredelt werden.

Wer sich einen Eindruck von der neuen Technologie machen möchte, dem bieten sich in naher Zukunft zwei Gelegenheiten das System zu sehen. Am 6. Juni 2013 findet das Anwenderforum der Docuserve Vertriebs GmbH in München statt, wo ein entsprechendes System präsentiert wird.

Weiterhin kann man sich am 13. und 15. Juni 2013 das System während der Open-House-Veranstaltung der Mehring GmbH in Troisdorf anschauen.

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