Die richtige Postkarten-Rückseite

17.01.2010
Postkarten sind Dauerbrenner der schnellen Kommunikation. Doch was sollte man bei der Gestaltung von Postkarten-Rückseiten beachten? Wir geben Tipps für die ideale Gestaltung von Postkarten. So erhalten Sie die Gewissheit, dass Ihre Sendung schnell und sicher beim Empfänger ankommt.

Eines der beliebtesten Produkte bei LASERLINE sind Postkarten. Ob als Glückwunsch, Kunstdruck, Souvenir oder Feiertagsgrüße – Postkarten sind vielseitig einsetzbar. Es gibt sie dementsprechend in verschiedenen Formaten und Ausführungen. Der Gestaltung der Vorderseite sind zwar keine grafischen Grenzen gesetzt, die zu beschriftende Rückseite muss aber konform zu einigen Richtlinien gestaltet werden. Was also muss bei Postkarten-Mailings beachtet werden?

Postkarten drucken lassen

Der Postkarten-Tarif

Die Post befördert inzwischen nahezu alle Formate, vorausgesetzt, man frankiert diese richtig. Sogar Postkarten aus Kork, Metall und Holz sind erlaubt. Wer jedoch seine Postkarten auch zum regulären Postkarten-Tarif von 0,45 Euro versenden möchte, muss einige Vorgaben beachten, speziell was Format und Gewicht betrifft. So ist die Rechteckform der Karte grundsätzlich vorgeschrieben. Es gilt zudem, dass die Länge mindestens das 1,4-fache der Breite betragen muss. Die Mindestmaße der Postkarte sind dabei 140 x 90 mm, die Höchstmaße gehen bis zu 235 x 125 mm mit maximal 5 mm Höhe. Das Höchstgewicht darf in jedem Fall 20 Gramm nicht überschreiten. Zudem empfiehlt die Deutsche Post folgende Grammatur, um die für eine Postkarte notwendige Stabilität zu gewährleisten und ohne das Höchstgewicht zu überschreiten:

Mindestgewicht für Postkarten bei Postversand

  • 150 g/m² (bis Format C6)
  • 170 g/m² (bis DIN lang)
  • 200 g/m² (>DIN lang bis zum Höchstformat von Standardsendungen)

Höchstgewicht für Postkarten

  • 500 g/m² (alle Formate)

Die bei LASERLINE im OnlineShop angebotenen Postkarten sind nicht nur besonders günstig, sie entsprechen auch diesen Vorgaben. Einzige Ausnahme: Das Format DIN A5 kann nicht mit 0,45 Euro frankiert werden.

Unsere Bestseller

Die Postkarten bei LASERLINE werden in den gängigen Formaten DIN A6, DIN lang, PMAX (235 x 125 mm) und DIN A5 angeboten. Sie können diese Postkarten im Digitaldruck schon ab 50 Exemplaren produzieren lassen, im Offsetdruck geht es ab 500 Exemplare los. Neben der Materialauswahl – die den am häufigsten genutzten Standards entspricht – haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Veredelungsoptionen wie einseitigem Glanzlack oder Hochglanzfolie. Wir empfehlen als ideales Postkarten-Material den 280 g/m² Chromokarton. Dieses Material ist sehr stabil und gut beschreibbar, mit einseitiger Hochglanzfolie entsteht sogar eine besonders brillante und knackige Vorderseite.

Automationsfähige Postkarten-Mailings

Wenn Sie größere Aussendungen als Infopost/Infobrief verschicken wollen, was in der Regel bei Postkarten-Mailings der Fall ist, müssen sie automationsgerecht sein. Neben Regelungen zu Maschinenlesbarkeit und Maschinenfähigkeit sind die Vorgaben für die Gestaltung bei allen Formaten bindend.

Folgende Merkmale sind gemäß den Angaben der Deutschen Post zu berücksichtigen:

Frankierzone

Diese Zone darf nicht bedruckt werden, außer mit der Frankierung bzw. dem Frankiervermerk. Sie misst die 74 mm Breite und 40 mm Höhe vom oberen rechten Rand aus. Soll ein Frankiervermerk (für evtl. spätere Briefmarken) auf der Postkarte stehen, so muss dieser rechts oben in weiß oder hellen Tönen platziert werden. Die Formulierung des Frankiervermerks (Textvariante) muss in schwarzem Text in einem vollständig geschlossenen, geradlinigen Rechteck (Rahmen) stehen. Optimal steht die rechte obere Ecke des Vermerks zwischen 5 und 15 mm von oben und rechts.

Lesezone: Empfänger-Angaben

Die Angaben zur Empfänger-Adresse nennt man auch Lesezone. Diese ist ebenfalls weiß oder in hellen Tönen zu gestalten. Bei Karten bis DIN C6 Größe ist die Lesezone mindestens 5,8 mm von der rechten Kante des Trennstrichs und 5 mm vom rechten Rand der Sendung zu platzieren. Größere Karten, z. B. DIN lang, benötigen hingegen mindestens 15 mm Abstand vom rechten und linken Rand. Sonstige Angaben dürfen zudem nur links von der Anschrift mit mindestens 20 mm Abstand platziert werden.

Trennungsstrich

Sendungen in Kartenform bis zur Größe DIN A6 müssen, größere sollten einen senkrechten, mindestens 1,2 mm breiten Trennungsstrich tragen. Sein Abstand vom rechten Rand der Karte muss 74 mm betragen. Er muss mindestens über die gesamte Lesezone reichen und 15 mm vor dem unteren Kartenrand enden. Der Trennungsstrich darf zum oberen Kartenrand hin verlängert werden.

Absenderzone

Um Fehlleitungen auszuschließen, müssen Absenderangaben in der vorgesehenen Zone abgedruckt werden. Ausnahme: einzeilige Absenderangaben oberhalb der Anschrift. Absenderangaben dürfen von links bis an den Trennungsstrich und die Freimachungszone stehen und ein Feld von 40 mm Höhe einnehmen. Sonstige Angaben dürfen an den gleichen Stellen wie Absenderangaben stehen, soweit diese dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Codierzone für Postvermerke

Wichtig ist auch, dass am unteren Rand der Kartenrückseite immer eine Codierzone für Postvermerke freizuhalten ist. Die Anschrift wird von den Maschinen der Post gelesen und in einen Code umgewandelt, anhand dessen die Sendung dann maschinell bearbeitet werden kann. Die Codierzone darf also nicht bedruckt werden und umfasst eine Länge von 150 mm ab dem rechten Rand, sowie 15 mm Breite vom unteren Rand. Bei größeren Karten darf alles links von dieser Zone wieder bedruckt werden.

Wie gestaltet man eine Postkarten-Rückseite?

Unser Service: Muster-Rückseiten für Postkarten

Soll die Rückseite Ihrer Postkarten von Hand beschriftet werden, überlässt die Deutsche Post die Gestaltung der Rückseite weitgehend dem eigenen Geschmack. Eine „klassisch“ aufgebaute Postkarten-Rückseite steht Ihnen für die Formate DIN A6, DIN lang, PMAX und DIN A5 ab sofort als kostenloser Download auf unserer Internetseite zur Verfügung. Die Postkarten-Rückseiten sind als PDF-Dateien abgespeichert und können zur weiteren Bearbeitung in das von Ihnen favorisierte Gestaltungsprogramm (bspw. Adobe InDesign) importiert werden. So können Sie weitere gestalterische Elemente für Ihre individuelle Rückseite hinzufügen. Natürlich sollte man aus eigenem Interesse richtig adressieren, denn mit der richtigen Gestaltung der Anschrift – egal ob handschriftlich oder maschinell – kommen Ihre Sendungen schnell und sicher ans Ziel.

Postkarten richtig adressieren

Nach Vorgaben der Deutschen Post ist die Anschrift am besten maschinell lesbar, wenn sie wie folgt erstellt wurde:

  • als ein linksbündiger, geschlossener Block ohne Leerzeilen
  • in gleicher Schriftgröße und Schrift
  • Schriftgröße: 10 bis 12 pt
  • Zeichenabstand: 0,2 mm - 0,4 mm
  • Wortabstand: ein Leerzeichen
  • Abstand zwischen den Zeilen: 1 mm - 2,5 mm
  • bevorzugte Schriften: Arial, Courier, Helvetica oder Frutiger
  • ohne Umrahmungen und Hervorhebungen
  • in dunkler Schrift auf einfarbig hellem Hintergrund
  • mit einer maximalen Breite von 10 cm

Wenn es nicht in der Absenderzone funktioniert, dann platzieren Sie die Vorausverfügung und/oder Absenderangabe in einem Block direkt oberhalb der Anschrift. Idealerweise wird diese in kleinerer Schrift (Schrifthöhe maximal 2,0 mm) gesetzt.

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