Die grafische Gedankenstütze

24.03.2011
Viele Einfälle machen noch keine gute Idee: Erst durch Strukturierung lassen sich komplexe Gedanken sinnvoll nutzen. Dabei leisten Mindmaps gute Dienste.

Wie funktionieren Mindmaps?

 Quelle: Sebastian Staendecke modern-props Pixelio


Quelle: Sebastian Staendecke
modern-props (Pixelio) Die „Gedanken-Landkarten“ fassen mehrere Einfälle und Gedanken zu einem Thema zusammen. Ausgehend von diesem Grundthema entwickelt man eine Struktur, die die einzelnen Begriffe mit Haupt- und Nebenlinien verbindet. Zusätzlich kann man verschiedene Formen und Farben verwenden, um eine weitere Sortierung zu schaffen. Die fertige Mindmap enthält alle Gedanken, die man zu einem bestimmten Thema hat und zeigt auf, wie die Begriffe voneinander abhängen. Mindmaps können sich für viele Aufgaben eignen, zum Beispiel auch für die Zeitplanung zu einem Projekt, bei der Erstellung einer Präsentation oder natürlich beim Brainstorming.

Was bringen Mindmaps?

Mindmaps listen nicht nur statisch Gedanken auf, sondern visualisieren komplexe Zusammenhänge auf einen Blick. Sie lassen sich schnell erstellen – entweder auf dem Papier oder mit einem speziellen Computerprogramm. Neue Einfälle können einfach hinzugefügt werden, außerdem lassen sich die „Landkarten“ fast beliebig erweitern. Oft hat man beim Erstellen einer Mindmap neue Ideen, die einem beim bloßen Aufschreiben nicht gekommen wären. Per PC kreierte Karten können mit Kollegen ausgetauscht werden, die sie um ihre Einfälle ergänzen – ein kreativer Pool, der sich schnell und einfach nutzen lässt. Die computergenerierten Mindmaps können außerdem leicht auf dem Rechner gespeichert, archiviert und bei Bedarf ausgedruckt werden. Des Weiteren können sie Elemente enthalten, die sich nicht konventionell aufs Papier bringen lassen: Hyperlinks zum Beispiel.

Welche Programme sind empfehlenswert?

 Quelle: Mindjet


Mindmaps am Computer erstellen möchte, kann auf mehrere Programme zurückgreifen. Eines der bekanntesten ist der

MindManager von Mindjet. Die Software kann 30 Tage kostenlos getestet werden. Die Vollversion kostet 299 Euro netto für Windows und 179 Euro netto für Mac. Vorteil: Das Programm spricht deutsch. Hinter XMind des gleichnamigen Anbieters steckt ein anderes Preismodell: Die Basisversion ist kostenlos, für die Pro-Version wird eine jährliche Gebühr von 40 Euro für die Nutzung fällig. Inbegriffen sind dann Community-Funktionen. Edraw Mindmap von Edraw Soft steht dagegen als Freeware zur Verfügung, allerdings wie XMind nur auf Englisch. Beide Programme empfehlen sich für Einsteiger ins PC-Mindmapping. Die umfangreichsten Funktionen und das professionellste Handling bringt dagegen der MindManager mit.

Wo kann man sich Anregungen holen?

Mindmaps können Ausgangspunkt von Informationsgrafiken sein, die komplexe Zusammenhänge darstellen. Wie solche Grafiken und Mindmaps aussehen können, zeigt das Portal Visualizing.org. Die Seite präsentiert eindrucksvoll, wie Designer Grafiken dazu nutzen können, um schwierig zu fassende Themen verblüffend einfach darzustellen. Ein Blog ergänzt die Plattform, zudem können User ihre eigenen Dateien zur Bewertung und Kommentierung hochladen. Ein Schwerpunkt liegt auf den Themen Gesundheit, Energie und Umwelt. Stöbern auf der Seite lohnt sich – manche der dort veröffentlichten Arbeiten sind schon fast kleine Kunstwerke.

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