Dialog: Neues mobiles Werbeformat

09.04.2013
Spracherkennung soll Dialog mit Werbung möglich machen

Nur wenige klicken freiwillig auf Werbeeinblendungen. Werber müssen sich etwas originelleres einfallen lassen, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu bekommen und zu halten. Nuance will die Lücke mit seinem neuen interaktiven Anzeigenkonzept füllen.

Zusammen mit Werbeagenturen, Anzeigennetzwerken und Werbungtreibenden will der Softwarehersteller Nuance ein interaktives Anzeigenformat entwickeln, bei dem die Zielgruppe wortwörtlich "angesprochen" wird. Die sprachliche Interaktion zwischen dem potentiellen Kunden und der Anzeige sei effektiver und einnehmender als bei herkömmlichen Banner-Anzeigen, erklärt Mike McSherry, VP Advertising und Content bei Nuance. "Durch die Hilfe von gesprochener Sprache können wir den kleinen Bildschirm überwinden."

Mit dem neuen Anzeigenformat könnten beispielsweise nach dem Einblenden der Anzeige Fragen per Spracheingabe direkt an die Anzeige gerichtet werden. Unterschiedliche vordefinierte Antworten sollen den Nutzer dann mit mehr Informationen versorgen und involviert den Nutzer damit spielerisch in die Auseinandersetzung mit der geworbenen Marke bzw. dem Produkt.

Ob die Voice Ads die Barriere zwischen dem Bildschirm und dem Endnutzer tatsächlich überwinden können, wird sich erst noch herausstellen, nachdem das neue Werbeformat ausreichend getestet und eingesetzt wurde. Agenturen wie Digitas und OMD sowie die Netzwerke Millennial und JumpTap sind bereits mit an Bord. In drei Shops ist das neue Format schon durch den Beta-Test gelaufen. Nuance war bereits an der Programmierung von Google Voice und Apples Spracherkennungsassistent Siri beteiligt und kann daher auf die gesammelten Erfahrungen zurückgreifen.

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