Design- und Typografiemuseen

11.06.2009
Sie lassen die Geschichte Revue passieren. Die Geschichte des Designs, berühmte Entwürfe und Schrift-Klassiker können in zahlreichen Museen erlebt werden.

Design und Typografie sind immer dem Wandel der Zeit unterworfen – was heute als „in“ gilt, ist morgen vielleicht schon „out“. Dennoch gibt es Klassiker, die nie aus der Mode kommen werden. Museen in ganz Deutschland werfen einen Blick zurück und lassen das Design früherer Jahrzehnte wieder aufleben. Ein Besuch lohnt sich.

Red Dot Design Museum

Der „Red Dot Award“ prämiert regelmäßig herausragende Design-Objekte. Das Museum in Essen präsentiert 1.500 der ausgezeichneten Stücke auf 4.000 Quadratmetern. Bereits im Internet können die prämierten Arbeiten aus dem Bereich Kommunikationsdesign begutachtet werden. Kreative können sich dort eine Fülle von Anregungen zu Corporate Designs, Visual Identity und vielem mehr holen. Im Museum finden außerdem jährlich 70 Veranstaltungen statt – auch Führungen sind möglich.

Pinakothek der Moderne

Die Münchner Pinakothek der Moderne stellt im 1. und 2. Untergeschoss Arbeiten zum Thema Design aus. Im Erdgeschoss finden wechselnde Ausstellungen statt, zum Beispiel im Bereich Grafik. Sonntags ist der Eintritt in allen Pinakotheken besonders günstig – dann kostet er nur einen Euro. Vorträge komplettieren das Programm.

Deutsches Verpackungsmuseum

Gestalter, die Verpackungen entwerfen, können sich im Deutschen Verpackungsmuseum Anregungen holen. Es ist in Heidelberg beheimatet. Ein Schwerpunkt liegt auf den Verpackungsklassikern, zum Beispiel „Uhu“-Schachteln oder „Persil“-Trommeln. Damit dient das Museum quasi als „Verpackung für Verpackungen“. Geöffnet ist von Mittwoch bis Sonntag.

Germanisches Nationalmuseum

Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg umfasst auch eine Graphische Sammlung. Sie beinhaltet Druckgrafiken, Miniaturen und Zeichnungen. Dadurch wird ein Überblick über die Geschichte der grafischen Künste gegeben – der Fokus liegt dabei auf dem 15. und 16. Jahrhundert. Gezeigt werden auch Gestaltungen von Plakaten, Spielkarten und anderen Dokumenten.

Gutenberg-Museum

In Mainz lädt das Gutenberg-Museum die Besucher zu einer Reise in die Vergangenheit von Druck und Grafik ein. Es beherbergt auch eine grafische Sammlung, die auf Anfrage zu besichtigen ist. Besonders interessant ist außerdem die Ausstellung zum Werkstoff Papier. Eine weitere Ausstellung zeigt Bücher als Kunstobjekte.

Klingspor Museum

Buch- und Schriftkunst zeigt das Klingspor Museum in Offenbach am Main, das 1953 eröffnet wurde. Den Grundstock bildete die private Sammlung von Karl Klingspor, der dem Museum seinen Namen gab. Er betrieb mit seinem Bruder eine Schriftgießerei. Im Internet stehen Informationen zu rund 800 Schriftkünstlern zur Verfügung. Viele werden mit ihren Werken im Museum gezeigt.

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