Design als Wirtschaftsfaktor

01.03.2007
Wie Sie Kunden von der Investition in Design überzeugen - Argumente für mehr Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Umsatz und damit auch Erfolg ...

Je mehr Unternehmen gutes Design nutzen, desto erfolgreicher sind sie. Das ist die eindeutige Botschaft einer Studie des britischen Design Council. Sie ergab, dass Design ein wichtiger Faktor ist, wenn es um den wirtschaftlichen Erfolg geht. Die Befragungsergebnisse sind dabei so stichhaltig, dass sie jeder Grafiker dazu benutzen kann, seine Kunden von der Investition in wirklich gutes Design zu überzeugen. Denn gutes Design steigert die Wettbewerbsfähigkeit und den Geschäftsumsatz.

Design ist ein gutes Geschäft

Der britische Design Council befragte vor zwei Jahren insgesamt 1.500 Unternehmen aller Größen und Sektoren zum Thema "Design in Britain 2004-2005". Heraus kam eine Studie, deren Ergebnisse deutlich zeigen, dass Unternehmen umso erfolgreicher werden, je mehr Design sie verwenden. Design ist damit direkt mit wirtschaftlichem Erfolg verbunden und bedeutet für jede Firma ein gutes Geschäft mit größeren Profiten, höheren Marktanteilen und wachsender Wettbewerbsfähigkeit.

Neue alte Märkte erschließen

Die als PDF herunterladbare Studie ergab auch, dass nur 30 Prozent der britischen Firmen in Design investieren. Doch übersteigt das eingesetzte Kapital die damit verbundenen Erwartungen um mehr als mehr als 75 Prozent. Firmen hingegen, die keinen Wert auf Design legen, müssen ihre Umsätze über einen harten Preiskampf erhöhen. Design verhilft laut der Studie deshalb nicht nur zu neuen Ideen auf dem Markt, sondern bei 44 Prozent der befragten Unternehmen auch zum Anstieg der Umsätze. Insgesamt 39 Prozent der Firmen erschlossen sich nämlich durch neues Design auch neue Märkte. Aber auch alteingesessene Produkte lassen sich durch ein neues Outfit erfolgreicher auf dem Markt platzieren.

Eine Lanze für Design brechen

Designer wissen nicht erst seit dieser Studie, dass Design ein integraler Bestandteil guter Geschäftserfolge ist. Mit den Ergebnissen der Befragung können Sie endlich bei sich hartnäckig verweigernden Unternehmen eine Lanze für gutes Design und die damit verbundenen Investitionen brechen. Fallbeispiele in der Studie erläutern die derzeitigen Trends, die eindeutig zeigen, dass Design in Zukunft nicht mehr ignoriert werden sollte. Die dazugehörigen Fakten erhalten Sie vom britischen Design Council als PowerPoint-Präsentation.

Vorteile für Firmen

Ein wesentlicher Vorteil, den die Studie in gutem Design sieht, ist der Anstieg von Umsatz und Wettbewerbsfähigkeit. Denn Design macht die Kunden erst auf ein Unternehmen aufmerksam, wodurch es einen klaren Wettbewerbsvorteil schafft. Auch ohne "Geiz ist geil"-Preiskämpfe kann so, selbst in wirtschaftlich schlechten Zeiten, ein noch passabler Geschäftserfolg erzielt werden. Das allein sollte als Argument genügen, Unternehmen wieder zu mehr Investitionen beim Design ihrer Produkte zu bewegen.

Qualifikation der Designer wichtig

Doch auch die Qualifikation der Grafiker und Designer spielt - wie die Studie ebenfalls ergab - eine nicht unwesentliche Rolle. Schließlich muss das Design bei den Kunden ja auch "einschlagen". Überzeugen Sie deshalb Ihre Auftraggeber nicht nur durch die in der Studie dargestellten Argumente, sondern auch durch Ihre guten Leistungen. Seien Sie kreativ - auch was die Argumentation gegenüber Ihren Kunden angeht! Dann ist Ihnen der nächste Auftrag so gut wie sicher!

Auch die Industrie und Handelskammer NRW sieht die Verbesserung unternehmerischer Chancen durch Design und bietet deshalb kostenlose Broschüren zu den Themen Design, Strategie, Marketing und Management an, die weitere Argumente für Grafiker liefern. Herunterzuladen sind die Broschüren auf der Webseite der Allianz deutscher Designer e.V. (AGD).

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