Der Unterschied zwischen Briefumschlag, Kuvert und Versandtasche

28.06.2018
Mit bedruckten Briefumschlägen, Kuverts und Versandtaschen machen Sie bereits beim Posteingang auf sich aufmerksam. Der Vorteil von bedruckten Umschlägen ist klar: Man weiß sofort, wo die Post herkommt. Zudem wird ein professioneller Eindruck vermittelt.

Doch welcher Umschlag ist der richtige? Wir beschreiben in diesem Artikel, worin sich eigentlich Briefumschlag, Kuvert und Versandtasche unterscheiden und wie man Sie bedrucken kann.

Die Vorteile von bedruckten Umschlägen

Bedruckte Briefumschläge zeigen auf den ersten Blick, dass Ihr Unternehmen einen einheitlich durchgängigen Werbeauftritt besitzt. Das schafft Vertrauen und ein seriöses Auftreten von Anfang an. Bei Werbeaktionen heben Sie Ihre Post von den üblichen Postwurfsendungen ab. So kann ein wichtiger Kundenvorteil neugierig auf den Inhalt machen. Aber auch Freelancer, Freischaffende und Künstler können sich mit selbst gestalteten Briefumschlägen von anderen Anbietern absetzen und ihr Profil schärfen.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Zunächst kommt die Art des Umschlags: Je nach Verwendungszweck können Sie den passenden Briefumschlag auswählen. Danach bestimmen Sie das Format, das Papier und den Druck. Wer Briefumschläge für eine Direktmailing-Aktion oder die allgemeine Geschäftspost einkaufen möchte, trifft auf eine ganze Reihe an Begriffen: Briefumschläge, Versandtaschen, Kuverts mit und ohne Adressfenster sowie Umschläge mit Nassklebung oder Haftklebung. Die Liste der erhältlichen Umschläge erscheint fast endlos. Dabei ist es ganz einfach, bei der Bestellung das Richtige zu finden. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Briefumschlägen, Versandtaschen und Kuvertierhüllen.

Briefumschläge

Der Briefumschlag ist der Oberbegriff für die Umhüllung von schriftlichen Informationen, die ummantelt und geschützt versendet werden. Man findet manchmal auch den Begriff Briefhüllen für die Briefumschläge. Das Hauptmerkmal von Briefumschlägen ist die Öffnung an der langen Seite sowie die doppelte Seitenklebung für mehr Stabilität.

Versandtaschen

Im Gegensatz zu Briefumschlägen tragen Versandtaschen die Verschlussklappe – auch „Mundklappe“ genannt – an der kurzen Seite. So lassen sich Sendungen mit vielen Seiten leichter befüllen. Versandtaschen gibt es mit zwei verschiedenen Klebungsarten: Der Seitenklebung und der Mittelklebung.

Kuvertierhüllen

Bei großen Versandvolumina kommen Kuvertiermaschinen zum Einsatz. Allerdings können Umschläge mit Haft- oder Selbstklebung können nicht maschinell verarbeitet werden. Aus diesem Grund gibt es Hüllen mit spezieller Schnittform und gummierter Klappe für die Nassklebung. Diese Briefhüllen sind dann für die maschinelle Kuvertierung geeignet – und werden Kuvertierhüllen genannt. Besonders bezeichnend ist die dreieckige Form der Klappe. Für die maschinelle Kuvertierung müssen Kuvertierhüllen übrigens 15 mm breiter und 8 mm höher als der Inhalt sein. Das bedeutet, dass Sie für ein Mailing in DIN lang eine DIN C6/5-Hülle benötigen. Im Vergleich zu einer DIN lang-Hülle, die 110 × 220 mm groß ist, misst eine DIN C6/5-Hülle dann 114 × 229 mm.

Weitere Optionen bei Briefhüllen

Die Briefumschläge, Versandtaschen und Kuvertierhüllen gibt es jeweils mit Fenster und ohne Fenster. Briefhüllen ohne Fenster schützen den Inhalt besonders, erfordern aber eine handschriftliche Adressierung. Alternativ kann man Etiketten im Digitaldruck bedrucken lassen, um das Versenden zu beschleunigen. Neben den unterschiedlichen Hüllenarten gibt es auch Varianten des Verschlusses. So wird zwischen Nassklebung, Haftklebung und Adhäsionsklebung unterschieden. Die Details haben wir hier zusammengefasst:

Nassklebung Der Klassiker bei Briefumschlägen ist die Nassklebung. Hier wird die Mundklappe des Umschlags mit trockenen, wasserlöslichen Klebstoffen gummiert. Kommt sie später mit Feuchtigkeit in Kontakt, beginnt die Klappe zu kleben und lässt sich durch festes Andrücken verschließen.

Selbstklebung
Bei selbstklebenden Briefumschlägen wird mit druckempfindlichen Siegelklebstoffen gearbeitet. Dabei befindet sich ein Klebstofffilm auf der Mundklappe, ein zweiter auf der Rückseite des Umschlags. Durch das Umlegen der Klappe und leichten Druck wird der Briefumschlag verschlossen.

Haftklebung
Bei Haftklebstoffen befindet sich nur auf der Mundklappe eine selbstklebende Gummierung. Diese einseitige Gummierung wird mit einem Silikonpapier geschützt. Soll der Briefumschlag verschlossen werden, kann das schützende Papier einfach abgezogen und die Mundklappe festgedrückt werden – schon ist der Umschlag fest verschlossen.

Adhäsionsklebung
Bei Briefumschlägen für Waren- und Büchersendungen kommt es darauf an, dass diese nicht zu fest haften, denn die Post muss sie – ohne die Hülle zu beschädigen – problemlos öffnen können. Eine entsprechende Lösung bietet die Adhäsionsklebung, die mehrfach geöffnet und verschlossen werden kann, und dennoch den Inhalt schützt. Der Vermerk „Büchersendung“ sollte dennoch nicht fehlen, da sonst erhöhte Portokosten fällig werden.

Bedrucken der Umschläge

Haben Sie den passenden Briefumschlag ausgewählt, können Sie nun die Papiere aussuchen. Einen guten Überblick liefert unsere Papierseite. Wir empfehlen für Briefumschläge unser Offsetpapier, das Design Offset sowie die umweltschonenden Recyclingpapiere. Soll es etwas edler sein – zum Beispiel für besondere Einladungen – machen Feinstpapaiere und Naturpapiere bei Briefumschlägen und Versandtaschen ordentlich Eindruck. Das gewählte Material kann dann in unserer Onlinedruckerei einfarbig (1/0-farbig) bis vierfarbig (4/0-farbig) bedruckt werden. Allerdings ist nur das einseitige Bedrucken möglich, da die Rückseite mit der Verschlusslasche aus technischen Gründen keine Bedruckung erlaubt.

Tipps zur Gestaltung von Briefumschlägen

Eine farbige Gestaltung fällt mehr auf als eine schwarze Bedruckung. Das gilt auch für einfarbige Drucke. Anstelle von einfarbig schwarz sollten Sie daher lieber die Farbe Ihres Corporate Designs nehmen, um aufzufallen. Bei LASERLINE können Sie mit HKS- und Pantone-Farben drucken lassen. Natürlich machen zwei- und vierfarbige Drucke noch mehr Eindruck beim Empfänger. Beim Bedrucken von Briefumschlägen sollten die Vorgaben des Postdienstleisters berücksichtigt werden. Die Deutsche Post setzt zur maschinellen Bearbeitung der Sendungen sogenannte Anschriftenleser ein, die in der Lage sind, die für das Sortieren der Sendungen notwendigen Anschriftenbestandteile zu lesen. Worauf Sie achten müssen, damit Ihre Sendungen maschinell lesbar sind und gut beim Empfänger eintreffen, können Sie den Druckdateninfos von LASERLINE entnehmen. Sie finden diese als PDF-Download bei den jeweiligen Produkten. Bei Fragen hilft Ihnen unser Kundenservice jederzeit gerne weiter. Schrieben Sie dafür einfach eine E-Mail an unseren Kundenservice: service@laser-line.de

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