Der PDF-Export aus InDesign – Schritt-für-Schritt-Anleitung

16.01.2020
Für den Druck ist eine PDF-Datei genau das richtige Format. Diese lässt sich ganz einfach aus InDesign heraus erstellen.

Um ein hochwertiges Druck-PDF zu generieren, empfehlen wir, die LASERLINE-Joboptions-Datei herunterzuladen, die es kostenlos hier gibt. Dort sind bereits alle wichtigen Einstellungen vorgenommen.

Aber was sind das für Einstellungen? Genau das erfahren Sie im Folgenden.

EXPORTIEREN

Haben Sie Ihre InDesign-Datei fertig gestellt, wählen Sie in der Menüleiste „Datei“ und klicken auf den Menüpunkt "Exportieren".

Im Dialogfenster, das sich öffnet, geben Sie den Namen der PDF-Datei ein und stellen sicher, dass unten im Bereich „Format“ im Pull-down-Menü „Adobe PDF (Druck)“ ausgewählt ist. Danach klicken Sie auf "Sichern".

Oben können Sie nun die Joboptions-Datei, die Sie von der LASERLINE-Website geladen haben, im Pull-down-Menü im Bereich „Adobe-PDF-Vorgaben“ auswählen.

Damit wird automatisch im Bereich „Standard“ der Standard „PDF/X-4:2010“ ausgewählt mit der Kompatibilität mit „Acrobat 7 (PDF 1.6)“.

Für den Druck ist eine PDF-Datei das richtige Format, diese lässt sich einfach aus InDesign heraus erstellen.

ALLGEMEIN

Im Bereich „Allgemein“ müssen Sie lediglich die Seitenzahlen, die Sie von Ihrer Indesign-Datei aus als PDF ausgeben möchten, eintragen.

Möchten Sie das PDF gleich im Anschluss geöffnet bekommen, dann lassen Sie im Bereich „Anzeige“ „PDF nach Export anzeigen“ angeklickt.

KOMPRIMIERUNG

Im zweiten Bereich geht es um die „Komprimierung“ der Farb-, Graustufen- und einfarbigen Bilder. Wenn Sie Ihre Daten online übertragen möchten, belassen Sie bei der „Komprimierung“ die Auswahl auf "Automatisch (JPEG)" und Bildqualität "Maximum".

Wenn Sie uns Ihre Daten per Datenträger schicken wollen, können Sie sich auch für „ZIP“ entscheiden. Dies gewährleistet eine vollkommen verlustfreie Kompression, führt jedoch zu größeren Dateien.

Eine Auflösung von 400 ppi reicht für die meisten Bilder vollkommen aus. Bei einer bikubischen Neuberechnung von 600 ppi auf 400 ppi Auflösung sind keine sichtbaren Qualitätsverluste zu erwarten.

Wenn Sie Druckdaten online übertragen möchten, belassen Sie bei der Komprimierung die Auswahl auf Automatisch (JPEG) und Bildqualität Maximum.

MARKEN UND ANSCHNITT

Im Bereich „Marken und Anschnitt“ benötigen wir keine Einstellungen im Bereich „Marken“, wie z.B. „Schnittmarken“. Sind diese angewählt, stellen Sie bei korrekter Verwendung jedoch kein Problem dar.

Wichtig hingegen ist ein gleichmäßiger Anschnitt von 3 Millimetern auf allen Seiten im Bereich „Anschnitt und Infobereich“.

Sind keine Anschnittseinstellungen im Dokument vorhanden, kann die automatische Übernahme dieser mit dem Haken entfernt werden und man kann den Anschnitt manuell eintragen.

Mit Hilfe der PDF-Vorgabe von LASERLINE wird dies aber automatisch auf 3 mm in allen Bereichen eingestellt.

Wichtig ist ein gleichmäßiger Anschnitt von 3 Millimetern auf allen Seiten im Bereich Anschnitt und Infobereich.

AUSGABE

Im darunter liegenden Bereich „Ausgabe“ geht es um die richtige Farbausgabe. TIPP: Wenn Sie mehr zu den einzelnen Optionen erfahren möchten, halten Sie den Mauszeiger darüber und unten im Bereich „Beschreibung“ erscheint eine kurze Erklärtexte.

Im Pull-down-Menü für „Farbkonvertierung“ sollte hier „In Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten)“ ausgewählt sein. RGB-Daten werden so in den CMYK-Farbraum umgewandelt (siehe dazu das Farbprofil unter dem Pull-down-Menü „Ziel“).

LASERLINE verwendet folgende Farbprofile:

  • PSO Coated v3 für gestrichene Papiere (z. B. Bilderdruckpapier, Chromokarton)
  • PSO Uncoated v3 für ungestrichene Naturpapiere (z. B. Offsetpapier/Offsetkarton, Recycling Offsetpapier)

Informationen zum Farbmanagement sowie die Profile zum kostenfreien Download finden Sie auf unserer Hilfeseite www.laser-line.de/service/colormanagement.

Bestehende Farben und CMYK-Daten bleiben dabei unverändert (auch wenn bei diesen ein anderes Ausgabeprofil eingebettet ist).

Im Bereich Ausgabe geht es um die richtige Farbausgabe der Druckdaten.

ERWEITERT

Im Bereich „Erweitert“ geht es um die Schriftarten und Barrierefreiheitsoptionen. Auch hier könenn Sie, wie im Bereich „Ausgabe“ sich dazu weiterführende Erklärtexte einblenden lassen.

In der Laserline PDF-Vorgabe ist hier alles Notwendige ebenfalls voreingestellt.

SICHERHEIT

Im letzten Bereich vor der „Übersicht“ geht es um die Sicherheit. Diese ist aufgrund der Voreinstellung deaktiviert.

Ändert man oben den „Standard“ im Pull-down-Menü auf „Ohne“ kann man nun Optionen auswählen, wie zum Beispiel ein Kennwort anzufordern, wenn man das Dokument öffnen möchte.

ACHTUNG: ändert man den PDF-Standard auf „Ohne“ können sich Variablen in den Bereichen davor ebenfalls geändert bzw. aktiviert haben.

Im letzten Bereich vor der Übersicht geht es um die PDF-Sicherheit, zum Beispiel um die Passwortvergabe.

Hat man einmal eine Änderung vorgenommen, wird dies oben im Bereich „Adobe PDF-Vorgabe“ vermerkt mit dem Anhang „PDF-Vorgabe xy (geändert)“. Möchte man wieder zurückkehren zur ursprünglichen PDF-Vorgabe, kann man diese im Pull-down-Menü erneut auswählen.

Klicken Sie nun auf 'Exportieren' und Ihre druckfertige PDF-Datei wird erstellt.

Klicken Sie nur noch auf Exportieren, und schon wird Ihre druckfertige PDF-Datei erstellt.

 

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