Der Bildprozessor in Photoshop CS3

04.12.2008
Fotografen erhalten über den Bildprozessor in Adobe Photoshop ein leistungsfähiges Werkzeug für den automatischen Import und die gleichzeitige Dateiformat-Umwandlung von Bildern.

Die automatische Verarbeitung von Bildern nimmt Fotografen und Gestaltern einiges an Routine-Arbeit ab. Das gilt insbesondere für den Bildprozessor in Adobe Photoshop CS3. Er erfüllt mehrere Aufgaben – unter anderem kann er das Dateiformat und die Dateigröße beim Import der Bilder automatisch anpassen.

Was leistet der Bildprozessor?

Sie können mit dem Prozessor Daten aus Digitalkameras importieren. Das funktioniert mit den Dateiformaten Jpeg, PSD und Camera-Raw. Dabei können Sie einstellen, in welches Format die Bilder beim Import umgewandelt werden sollen. Möglich ist es auch, mehrere Formate anzugeben. Die Bildgröße können Sie ebenfalls automatisch anpassen lassen. Darüber hinaus wandelt der Bildprozessor Dateien in webgerechte Bilder um und schreibt bei Bedarf Urheberrechtsangaben in die Motive.

Die Dialog-Box

Sie finden den Bildprozessor in Adobe Photoshop unter „Datei“ und „Skripten“. Wählen Sie diese Option, so öffnet sich der entsprechende Dialog. Ganz oben legen Sie die Bilder fest, die Sie importieren möchten. Auch ganze Ordnerstrukturen lassen sich auswählen. Im nächsten Feld definieren Sie, wo die verarbeiteten Bilder abgelegt werden sollen. Sie können dafür entweder einen neuen Ordner bestimmen oder die Daten am selben Ort ablegen wie die Original-Versionen. Sie werden dabei nicht überschrieben. Im dritten Schritt haben Sie die Wahl des Formats oder der Formate. Informationen zum Urheberrecht schreiben Sie ganz unten in die Dialog-Box.

Einstellungen auf mehrere Bilder anwenden

Ganz oben können Sie das Kästchen „Erstes Bild öffnen, um Einstellungen anzuwenden“ aktivieren. Wenn Sie dies tun, werden alle Änderungen an diesem Motiv auf die folgenden Daten übernommen. Das kann sinnvoll sein, wenn es sich um eine Fotoserie handelt, bei der alle Bilder der gleichen Korrekturen bedürfen. Des Weiteren sollten Sie diese Option verwenden, wenn die Motive alle ein neues Farbprofil zugewiesen bekommen sollen.

Tipps zu den Dateiformaten

Wenn Sie die Ziel-Dateiformate auswählen, aktivieren Sie die jeweiligen Kästchen neben dem Format. Sobald Sie mehrere Formate wählen, legt der Bildprozessor Unterordner an und importiert die Daten nach dort. „An Format anpassen“ bedeutet, dass alle Bilder eine maximale Höhe und Breite aufweisen sollen. Diese müssen Sie zuvor definieren. Die Bildproportionen bleiben bei dieser Variante erhalten. Die Werte für Höhe und Breite gelten als Obergrenze – sie werden nicht überschritten, können aber unterschritten werden.

Voreinstellungen

Auch über die Voreinstellungen können Sie noch auf den Import-Prozess einwirken. Entscheiden Sie hier, ob Sie noch weitere Aktionen ausführen möchten und ob das ICC-Farbprofil der Kamera in die importierten Dateien eingebettet werden soll. Die Angaben, die Sie beim Urheberrecht eintragen, können später beispielsweise über die Adobe Bridge ausgelesen werden. Auch andere Werkzeuge zur Bildbetrachtung stellen diese Informationen dar. Klicken Sie rechts auf „Speichern“ so werden alle Ihre Einstellungen für eine spätere Verwendung gesichert. Mit „Ausführen“ starten Sie die Verarbeitung der Daten.

Werden Sie ein Teil unserer Welt!

Bestellen Sie unseren Newsletter und erhalten Sie Drucktipps, Angebote sowie Neuigkeiten aus der Druckbranche direkt per E-Mail.
Zusätzlich schenken wir Ihnen einen 5 EUR Gutschein für Ihre erste Bestellung.