Das CMS-Quartett

31.07.2014
Content-Management-Systeme sind beliebt: Wir nehmen vier der bekanntesten unter die Lupe.

Content-Management-Systeme, kurz CMS genannt, sind im Internet unverzichtbar. Für vier Open Source-Lösungen fallen keine Lizenzgebühren an. Auch deshalb erfreuen sich Drupal, Joomla, Typo3 und WordPress großer Beliebtheit. Wir vergleichen die vier Systeme und klopfen sie auf ihre Stärken und Schwächen hin ab.

Drupal

Das System Drupal legt den Schwerpunkt auf Social Media genau dort kommt das CMS auch her. Die Software wurde vom belgischen IT-Spezialisten Dries Buytaert programmiert. Das Grundprogramm lässt sich durch zahlreiche Module, die auf der Webseite zur Verfügung stehen, erweitern. Die aktuelle Version ist Drupal 7.23. Die modulare Konfiguration ist Segen und Fluch zugleich: Die Grundinstallation ist schlank, die Erweiterung kann mitunter mühsam sein. Zudem ist Drupal nicht rückwärtskompatibel. Punkten kann das System durch seine große und aktive Nutzercommunity, mit der man auch Probleme und Lösungen diskutieren kann.

Joomla

Vor allem in den USA ist Joomla verbreitet. Auch dieses CMS wird durch Module erweitert. Die aktuelle Version 3.3.1 bietet noch einmal eine vereinfachte Benutzung, die auf Objekten basiert. Ähnlich wie bei Drupal kann das Installieren von Erweiterungen wenig erfahrenen Nutzern Probleme bereiten. Freigabeprozesse sind ebenfalls schwieriger als bei anderen CMS. Vorbildlich ist jedoch der Umgang mit Templates. Dokumentationen und Benutzerhandbücher helfen bei Problemen ebenso weiter wie etliche Foren, in denen Nutzer Fragen stellen können.

Typo3

Eines der ältesten CMS ist Typo3. Das in Europa beliebte System gibt es in vielen verschiedenen Sprachen. Es bietet ebenfalls die Möglichkeit zur modularen Erweiterung. Das CMS besticht durch die umfangreiche Rechteverwaltung und wird deswegen vor allem in größeren Unternehmen eingesetzt. Auch der Support und die Kompatibilität haben eine hohe Qualität. Nachteil ist, dass es erweiterte Kenntnisse braucht, um Typo3 verwenden zu können. Im Gegensatz zu den anderen Systemen lässt sich die Verwendung aufgrund der Komplexität nicht so einfach lernen. Aktuell ist die Version 6.2 LTS.

WordPress

Die meisten Blogs werden mit dem CMS WordPress betrieben. Das sagt viel über die Geschwindigkeit aus, mit der man die Verwendung lernen kann. Die Fünf Minuten-Installation geht ebenfalls flott von der Hand, mit kostenlosen Themes kann man das Erscheinungsbild schnell anpassen. Apps runden das Angebot ab. Nachteil ist, dass WordPress eigentlich nicht für umfangreiche Seiten mit komplizierteren Strukturen gedacht ist. Hier sollte man besser auf eine der anderen Alternativen ausweichen. Die neuste Version ist 3.9.

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