Cutcontour richtig anlegen

16.11.2017
Für Aufkleber, Schilder und ähnliche Druckprodukte sind Schneidekonturen unverzichtbar. Wir zeigen Schritt für Schritt und Programm für Programm, wie man sie definiert.

Bei der Herstellung von Aufklebern, Schildern und Aufstellern ist Druck das eine – das Schneiden ist nicht weniger wichtig. Um die Druckprodukte in eine runde, ovale, eckige oder auch frei definierte Form zu bringen, müssen im Druckdokument Schneidekonturen (auch Cutcontouren genannt) angelegt werden.

Je nach verwendeter Software funktioniert das auf unterschiedlichen Wegen. Wir erklären, wie das in Illustrator, InDesign, Corel Draw und Freehand funktioniert.

Ob in der Werbetechnik oder für andere Fräsen-Artikel, Cutcontouren sind in der Produktion unabdingbar.

Cutcontour in Adobe Illustrator anlegen

Unter Adobe Illustrator aktiviert man zum Anlegen einer Schneidelinie zunächst die Sonderfarbpalette. Als Farbfeldname legt man eine neue Farbe an. Der Name muss „Kontur“ lauten in genau dieser Schreibweise. Dieses Farbfeld speichert man ab und legt anschließend mit ihm die Schneidekontur in der Datei an. Achtung: Die Farbart muss auf „Volltonfarbe“ stehen!

Cutcontour in Adobe InDesign anlegen

In InDesign erstellt man eine Sonderfarbe, indem man in der Farbpalette ein neues Farbfeld als Farbtyp Vollton anlegt. Diese Volltonfarbe nennt man dann „Kontur“. Dann muss man die Kontur auf „Überdrucken“ stellen – über das Dialogfenster „Attribute“. Wichtig ist, dass der Pfad geschlossen ist und keine Füllung hat. In unserem Beispiel (siehe Bild) wurde die Kontur in Magenta eingefärbt. Eine Kontrolle kann dann über die Ausgabevorschau in Acrobat erfolgen.

Die Cutcontour lässt sich in InDesign einfach anlegen, wenn man weiß, was man machen muss.

Cutcontour in Corel Draw anlegen

In Corel Draw öffnet man zunächst den Paletten-Editor und wählt bei „angepasste Schmuckfarben“ die Option „Farbe hinzufügen“ aus. Die Farbe kann beliebig ausgewählt werden, man benennt sie anschließend in „Kontur“ um. Nachdem die Schmuckfarbe hinzugefügt wurde, öffnet man die Farbpaletten-Übersicht und zieht sich die eben angelegte Farbe in die Standardpalette. Nun kann man die Schneidelinie in dieser Farbe in das Dokument einbetten.

Ausgabevorschau für eine Cutcontour in Adobe Acrobat

Cutcontour in Freehand anlegen

Um eine Schneidelinie im Programm Freehand zu definieren, muss man den Farbmischer aufrufen und eine beliebige Farbe auswählen. Diese Farbe wird wieder umbenannt. Unter „Zu den Farbfeldern hinzufügen“ wird dann der Name „Kontur“ vergeben. Mit dieser Übersicht lassen sich Cutcontouren einfach anlegen, damit das gewünschte Druckprodukt produziert werden kann. In allen Grafikprogramme bitte darauf achten, dass die Schneidekontur exakt mit dem Wort „Kontur“ benannt ist!

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