Clariant kauft Nanotinten-Technologie

02.04.2013
Erweiterung des Portofolios für neuartige Materialien

Clariant, Hersteller für Spezialchemikalien, hat dem Bayer-Konzern eine Nano-Silbertinten-Technologie abgekauft. Diese finden zum Beispiel Anwendung beim funktionalen Drucken.

Das Schweizer Unternehmen hat dem Bayer-Konzern dabei eine ganze Palette an Patenten, Materialien und sonstiger Kenntnisse abgekauft. Damit ist im Grunde die gesamte Technologieplattform, die Bayer unter dem namen "Bayink" führte, an Clariant übergegangen.

Clariant will nach dem Erwerb jetzt auch weiterhin eng mit Kunden und Partnern zusammenarbeiten, um die Nano-Silbertinten aber auch deren Anwendungszwecke weiterzuentwickeln. Sie sind bereits jetzt auf Kunststoff, Glas oder Silikon verdruckbar und gelten damit als eines der wichtigsten Materialien für die Zukunft des funktionalen Druckens.

So sind gedruckte Leiterplatten, RFID-Chips oder sogar Photovoltaikmodule denkbar. Die Silbertinten sorgen hier für eine gute Leitfähigkeit und sind dabei zum Beispiel von Inkjet-Systemen zu verarbeiten, was die Produktivität steigert und damit die Kosten senkt.

Christian Kohlpainter, Mitglied der Geschäftsführung, äußerte sich erfreut über den Kauf der Technologie. Dies sei ein "wichtiger Schritt in der Entwicklung einer nachhaltigen Innovationsplattform" und würde das Portfolio an Druckfarben gut ergänzen. Frank Küber, Leiter der Entwicklung neuer Geschäftsfelder, hofft, den Kunden damit "einzigartige Lösungen bieten [zu können]".

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