Cheat Sheets: Spicken erwünscht

22.11.2018
Würde man in der digitalen Welt Deutsch sprechen, hießen sie Spickzettel. Oder Übersichten. Aber es sind Cheat-Sheets. Software-Funktionen können so zusammengefasst sein. Oder Bannerformate. Profitieren Sie von der Arbeit, die sich andere gemacht haben.

Jeder kennt sie aus der Schule. Hat sie entweder selbst erstellt – oder von anderen genutzt. Die Spickzettel. Unter dem Namen Cheat-Sheets haben sie sich ihren Platz im Arbeitsalltag erobert. Immer noch fassen sie Informationen zusammen, die man sich sonst mühsam zusammensuchen müsste.

Im Gegensatz zu den Spickzetteln aus der Schule sind die heutigen jedoch nicht hingeschmiert und nicht im kleinstmöglichen Papierformat. Man merkt ihnen die darin steckende Arbeit auf einen Blick an: übersichtlich, leserlich und mit jeder Menge an Daten.

Abhängig vom Thema sind sie grafisch so aufbereitet, als handele es sich um ein Plakat, oder eben schlicht in Tabellenform. Und man findest sie digital im Internet. Dass man Cheat-Sheets nutzt, muss keiner verstecken. Im Gegenteil – wieso sollte man sich Arbeit machen, die ein anderer bereits getan hat?

Cheat-Sheets

Zu den Klassikern der Cheat-Sheets gehören zum Beispiel solche mit Tastaturkürzeln: Google Chrome Shortcuts, mittlerweile auch als App Cheat Sheet App .

Oder auch für HTML Codes: HTML5 Visual Cheat Sheet, HTML5 Quick Reference Guide .

Nicht zu vergessen Methoden wie Kanban, die sich gut zusammenfassen lassen: Kanban Cheat Sheet .

Social-Media-Kanäle bieten ebenfalls großes Potenzial für Cheat-Sheet-Gestalter: Die verschiedenen Bannerformate oder maximalen Upload-Größe von Bildern sind nur zwei Beispiele: Social Media Cheat Sheet .

Man sollte immer prüfen, ob die Angaben in den Cheat-Sheets aktuell sind. Denn nichts ist schnelllebiger als das Internet. Deswegen ist ein Qualitätskriterium eines Cheat-Sheets die Angabe des Datums, wann es erstellt wurde. Social Media Ads Cheat Sheet .

Wer nun denkt, er müsse sich ohnehin nicht mit digitalen Themen beschäftigen und deswegen auch keine Berührungspunkte mit Cheat-Sheets haben, der irrt. Selbst um Japanisch zu lernen, gibt es digitale Spickzettel, die man sich zumindest einmal anschauen kann: Japanisch Cheat Sheet .

Und wem gar nichts gefällt oder nichts Passendes findet, darf auch mal selbst zusammensuchen und gestalten – und anderen Usern damit eine Freude machen.

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