Bildhübsch im Web

24.10.2013
Fotos müssen für Internetseiten richtig aufbereitet werden. Was sind optimale Formate und Größen?

Fotos sind auf den allermeisten Webseiten ein unverzichtbares Element. Doch beim Einbinden der Bilder auf den Seiten kann man viel falsch machen: Zu große Dateien verlängern Ladezeiten unnötig, gerade, wenn die Nutzer unterwegs surfen. Zu kleine Dateien liefern dagegen unscharfe Bilder und stören das Gesamtbild.

Bildgröße

Die Größe des Monitors bestimmt letztlich, welche maximale Bildhöhe dem Nutzer angezeigt werden kann, ohne zu scrollen. Denn Scrollen ist bei Fotos ein No-Go: Kein Anwender möchte dazu mühsam die Maus bedienen müssen, zudem geht der Gesamteindruck des Motivs so verloren. Eine Bildhöhe von 480 Pixeln gilt daher als ideal, die Bildbreite sollte bei etwa 640 Pixeln liegen. Dadurch deckt man ein Seitenverhältnis von 4:3 ab, mit dem auch die Darstellung auf mobilen Endgeräten zufriedenstellend ausfällt. Bei Bildern in Pop-up-Fenstern oder HD-Dateien kann man auf größere Bildgrößen wie 800 x 600 oder 960 x 640 Pixel ausweichen.

Auflösung

 Quelle: Shininess/ Pixelio.de


Quelle: Shininess/
Pixelio.de Anders als im Druck kann die Auflösung im Web viel niedriger ausfallen. Hier sind Werte von 300 dpi nicht nötig, sie würden nur den Seitenaufbau unnötig verlangsamen. Monitore lösen in der Regel zwischen 72 und 96 dpi auf, genau diese Auflösung ist daher für Bilder im Web völlig ausreichend. Eine Ausnahme ist nur für den Fall sinnvoll, dass die Anwender Bilder für die Verwendung im Druck herunterladen dürfen. Alle anderen Bilder sollten vor dem Einbetten in eine Webseite in einer niedrigen Auflösung gespeichert werden.

Bildformate

Geeignet für das Internet sind die Format JPG, GIF und PNG. Mit Hilfe von JPG-Dateien können Bilder stark komprimiert werden – das spart Webspace. JPG-Dateien können 16,7 Millionen Farben darstellen, während GIF-Dateien nur 256 Farben umfassen. Mit GIFs sind jedoch Animationen und Transparenzen möglich. PNG-Dateien lassen sich mit 256 oder 16,7 Millionen Farben darstellen und können ebenfalls Transparenzen beinhalten. Im Gegensatz zu JPEG-Daten können PNG-Dateien verlustfrei komprimiert werden – allerdings ist dann auch die Dateigröße höher.

Weitere Tipps

 Quelle: Sandra Küchler


Fotos auf Webseiten sollten auch handwerklich gut gemacht sein – Bilder vom Profifotografen oder von Bildagenturen sind eigenen Schnappschüssen vorzuziehen. Wird die Bildgröße angepasst, so müssen die Bilder skaliert werden, damit die Seitenverhältnisse erhalten bleiben. Im Hinblick auf vertretbare Ladezeiten sollten nicht zu viele Fotos auf einer Seite verwendet werden – gerade in ländlichen Gebieten ist die Datenübertragungsgeschwindigkeit auch über DSL noch nicht ausreichend. Programme wie Photoshop bieten die Möglichkeit, Bilder direkt „für Web“ abzuspeichern. Viele Einstellungen werden dabei automatisch getroffen.

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