Bildagenturen im Vergleich

05.02.2009
Fotos illustrieren Layouts und Zeitungsartikel – doch nicht immer ist das passende Motiv griffbereit. Bildagenturen bieten einen Fundus an Fotos zu allen erdenklichen Themen.

Bildagenturen schaffen Abhilfe, wenn Motive zur Illustration eines Projekts fehlen. In den Datenbanken der Anbieter lagern Abertausende von Motiven, bereit zum Download. Mittlerweile haben sich auf dem Markt zahlreiche Bildagenturen etabliert, die unterschiedlichen Service und verschiedene Themenschwerpunkte bieten.

Adpic

Die Bildagentur Adpic setzt auf ein einfaches Lizenzmodell. Der Anwender entscheidet sich für eine von drei Auflösungen: Webbilder mit 500 x 33 Pixel kosten sechs Euro, Mediummotive mit 1.000 x 66 Pixel zwölf Euro und hoch aufgelöste Bilder mit 4.000 x 3.000 Pixel 18 Euro. Die Nutzung ist unabhängig von Auflage und Medium; herunter geladene Bilder dürfen mehrfach verwendet werden. Motive lassen sich anhand von Kategorien wie „Sport", „Jahreszeiten" oder „Menschen" auswählen und auf einem virtuellen Leuchttisch vormerken. Auch die Schlagwortsuche ist möglich. Der Webauftritt überzeugt durch eine klare Struktur und durchsichtige Preise. 60 Motive findet die Suche nach „Skifahren".

Bilderbande

Die Bilderbande hat im Bereich „Natur" die meisten Einträge zu verzeichnen. Motive in Webauflösung bei 72 dpi kosten 40 Euro; A5-Bilder 90 Euro, A4-Bilder 120 Euro und A3-Bilder 180 Euro, jeweils mit 300 dpi. Gesucht wird über Kategorien oder Schlagwörter. Über einen angeschlossenen Postershop lassen sich ausgewählte Motive als Druck bestellen. Insgesamt wirkt die Seite gut strukturiert – Anwender können sich wie in einer Galerie durch die einzelnen Bilder klicken. Für „Skifahren" findet die Agentur jedoch keine Motive in ihrer Datenbank.

Corbis

Auf den ersten Blick wirkt die Seite von Corbis etwas unübersichtlich. Zahlreiche Optionen verwirren den Anwender zunächst. Gesucht werden kann nach Illustrationen, Fotos, lizenzfreien und lizenzpflichtigen Motiven, nach redaktionellen Bildern oder solchen aus der Werbefotografie. Dementsprechend unterschiedlich ist auch die Preisgestaltung. Generell werden die Preise für ein Bild nur dann angezeigt, wenn sich der Anwender vorher registriert hat. Dennoch überzeugt die Bildagentur mit einem sehr großen Bestand an Motiven, auch zu speziellen Themen. Wer nach „Skifahren" sucht, findet mehr als 5.000 passende Einträge.

Getty Images

Neben Bildern lassen sich auch Filme und Musik bei Getty Images herunter laden. Die Webseite kann personalisiert werden und ist auch auf Deutsch verfügbar. Die Schlagwortsuche bietet gleichzeitig Optionen, nach verschiedenen Lizenzarten zu suchen. Auch hier ist die individuelle Preiskalkulation nur möglich, wenn man sich vorher bei dem Dienst angemeldet hat. Getty Images hält eine Vielzahl von Inhalten bereit – allein die Suche nach dem Stichwort „Skifahren" liefert mehr als zehntausend Einträge.

Imagesource

Sehr klar zeigt sich die Seite von Imagesource, die nur die Eingabe eines Schlagwortes verlangt. Ärgerlich ist jedoch auch hier, dass Preise erst nach dem Ausfüllen eines umfangreichen Registrierungs-Formulars ersichtlich sind. Die aufgefundenen Bilder werden in ansprechender Form präsentiert und zeigen sich im größeren Format, sobald mit der Maus darauf gezeigt wird. Die Suche nach „Skifahren" bringt als Ergebnis 790 Motive.

Mauritius

Eine Schlagwort-Suche liefert der Dienst Mauritius Images auf der Startseite. Alternativ können die Anwender sich von „Trendthemen" inspirieren lassen. Der Leuchttisch, der gemerkte Fotos beinhaltet, ist in einer Leiste am unteren Bildschirmrand stets präsent. Rund 7.500 Bilder werden zur Mustersuche „Skifahren" angezeigt. Eine schnelle Anzeige der Details ist ebenso möglich, wie das Bild sofort herunter zu laden oder zunächst in den Leuchttisch oder Warenkorb zu legen. Für die Preisermittlung ist wie bei zahlreichen anderen Diensten eine umfangreiche Registrierung nötig. Die Nutzungsgebühren richten sich nach Auflagenhöhe, Verwendungszweck, Platzierung, Abbildungsgröße, Nutzungsgebiet und Laufzeit.

Shutterstock

Ein anderes Preismodell als die üblichen Bildagenturen fährt Shutterstock. Hier kann der Anwender ein Abo abschließen. Bis zu 25 Bilder lassen sich so pro Tag herunter laden – für 199 Euro im Monat. Drei Monate kosten 569 Euro. Auf diese Weise können sich Kreative auch eine eigene Datenbank anlegen. Über das On-Demand-Abo können ein Jahr lang Motive herunter geladen werden. 25 Bilder in hoher Auflösung kosten 179 Euro. Mehr als fünf Millionen Bilder liegen in der Datenbank – die Suche nach „Skifahren" liefert allerdings keine Treffer. Besser ausgestattet ist Shutterstock in Kategorien wie „Menschen". Wandelt man die Suche in „Skifahrer" um, erhält man 1.645 Motive.

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