Bertelsmann und Pearson dürfen fusionieren

09.04.2013
Weltweit größter Buchverlag entsteht

Die europäische Komission hat keine Bedenken gegen die Fusion der Verlage der beiden großen Medienhäuser. Auch weitere Auflagen fallen nicht an. Damit ist der Weg für einen der größten Verlage der Welt so gut wie frei.

Die beiden Unternehmen sind natürlich erfreut über die Entscheidung der europäischen Kartellbehörde. Sie ist laut den Unternehmen "eine weitere wichtige Etappe" beim Zusammenschluss der beiden Verlage, die dann den weltgrößten Verlag bilden werden. Dazu erhält Bertelsmann 53% der Anteile, Pearson entsprechend 47% der Anteile.

Bereits im Februar hatte die amerikanische Kartellbehörde den Zusammenschluss genehmigt, nach der europäischen Kartellbehörde müssen jetzt noch einige weitere Behörden zustimmen. Große Probleme oder Widerstände werden hier allerdings nicht mehr erwartet, so dass damit gerechnet wird, alle Genehmigungen noch im Laufe des Jahres zu erhalten.

Die neu gegründete "Penguin Random House" wird dann vor allem im englisch- und spanischsprachigen Teil der Welt agieren. Der deutsche Teil des Random House Verlages bleibt auch künftig selbstständig.

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